Mittwoch, 31. Mai 2017
Dienstag, 30. Mai 2017
Wohnräume, Duos und ein Drink
In meinen bisherigen Posts war offenbar nicht ganz klar, was für Areale die Hühner jetzt eigentlich bewohnen. Darum ist heute Erklärbärinnen-Tag.
ALSO:
Hier ist unser Garten. Der soll eigentlich so bleiben wie er ist, darum haben die Hühner ihr eigenes Gelände.
ALSO:
Hier ist unser Garten. Der soll eigentlich so bleiben wie er ist, darum haben die Hühner ihr eigenes Gelände.
Denn wenn ich mich jetzt umdrehe, stehe ich vor einem grünen Tor. Da beginnt der Garten der Hühner. Dieser angelehnte weiße Campingstuhl ist für meine Plauderstündchen mit den Hühnern.
Das ist ihr Hühnerhaus mit einer Voliere dahinter. In dieser Voliere waren sie in der ersten Woche nur zum Gewöhnen an die grüne Welt. Später werden sie auch dort "Ausgang" haben, wenn es mal wieder Stallpflicht gibt. Auf die Voliere kommt noch ein Trapezblechdach. Dann ist es für Stallpflichtzeiten gerüstet.
Morgens geht im Hühnerstall die Klappe auf und die Hühner gehen von dort in die Voliere, die dann aber zum anderen Gelände hin offen ist.
Das ist die andere Seite des Hauses, mit ein paar Hühnern und dem Wachkater.
Nun zu etwas anderem:
Witzigerweise gibt es in der Hühnerschar zwei Duos, "Freundinnen", die meist zusammen anzutreffen sind.
Hier meine beiden kahlen "Suppenhühnchen" Riekchen und Emmi, Platz 1 und 2 in der Hackordnung. Die beiden sind immer vorneweg.
Und hier Agathe und Berta, Platz 6 und 7 in der Hackordnung. Agathe und Berta schlafen auch immer eng aneinander gekuschelt auf der Schlafstange und sind morgens auch die Letzten, die futtern und ins Gehege gehen.
Momo findet übrigens, dass das Wasser, das bei den Hühnern im Außengelände steht, ein ganz hervorragendes Aroma hat. So einen Hauch Gras und Kralle. Köstlich!
Montag, 29. Mai 2017
Sonntag, 28. Mai 2017
Besuch von der Patentante / Ein Fanclub wird gegründet und ein Huhn auf den Arm genommen
Heute hatte Rikchen Besuch von ihrer "Patentante". Sie hat sich gut benommen und von ihrer zutraulichen Seite gezeigt. (Das Huhn natürlich!) 😉 Auch die anderen haben sich vorbildlich benommen. Der Versuchung, ihnen für den Besuch Schleifchen ins Haar zu tüdeln, haben wir in Ermangelung des Haars widerstanden. Aber sie hinterließen auch so einen guten Eindruck. 😊
Momo dagegen ist kurz davor, einen Hühner-Fanclub zu gründen. Er fängt keine Mäuse mehr, prügelt sich nicht mehr mit Sally, ärgert auch Kira nicht, sondern hängt den ganzen Tag im Hühnergehege herum und bewundert die Hühner. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich abends 8 schlafende Schönheiten im Hühnerstall antreffe und die eine im Nest wird sehr schwarz sein.
Momo dagegen ist kurz davor, einen Hühner-Fanclub zu gründen. Er fängt keine Mäuse mehr, prügelt sich nicht mehr mit Sally, ärgert auch Kira nicht, sondern hängt den ganzen Tag im Hühnergehege herum und bewundert die Hühner. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich abends 8 schlafende Schönheiten im Hühnerstall antreffe und die eine im Nest wird sehr schwarz sein.
Und während sich heute Abend gegen 21.30 Uhr der solide Teil der Hühnerschar bettfertig stangenfertig machte,
war Dorettchen auf der Suche nach einem geeigneten Platz zum Aufbaumen.
Sie scheint ein Faible für das Nächtigen unter freiem Himmel zu haben. Das hat sie von mir! 😄
Ich konnte sie mit ein wenig Mühe ins gesicherte Gehege bugsieren. Aber die Klappe des Hühnerstalls ging gerade zu.
Ich habe dann gewartet bis es ganz dunkel war und die schlafende Dorette, die sich vor die Klappe gelegt hatte, auf den Arm genommen und durch die Eingangstür zu den anderen auf die Schlafstange gesetzt. Bei der Gelegenheit hatte ich zum ersten Mal ein Huhn auf dem Arm. Es fühlt sich sehr weich und erstaunlich warm an. Ganz angenehm.
Ich vermute, dass ich diese Prozedur mit Dorettchen noch einige Male haben werde bevor sie einsieht, dass es besser ist, abends gleich in den Stall zu gehen zum Schlafen.
Dorchen ist weg.
Gestern Abend kam ich beim Durchzählen nur auf Sechs. Ich hab im Hühnerhaus in alle Ecken geguckt, aber es half nicht. Es blieb bei sechs Hühnern. Das dunkle Dorchen fehlte.
Wir sind eine Stunde mit Taschenlampen auf dem Gelände herumgegangen und haben sie gesucht, aber es half nicht: Dorchen blieb verschwunden. Wir konnten nur hoffen, dass sie irgendwo die Nacht gut überstehen wird. Zum Glück ist es gerade sehr warm.
In der Morgendämmerung wurde ich wach, und siehe da: Dorchen hockte lässig unter einer Hecke in ihrem Revier. Ich hab sie dann ins Gehege gelockt und ihr Futter gegeben. Da kann sie warten bis die Klappe aufgeht, und die anderen herauskommen.
Die olle Nachtschwärmerin!
Wir sind eine Stunde mit Taschenlampen auf dem Gelände herumgegangen und haben sie gesucht, aber es half nicht: Dorchen blieb verschwunden. Wir konnten nur hoffen, dass sie irgendwo die Nacht gut überstehen wird. Zum Glück ist es gerade sehr warm.
In der Morgendämmerung wurde ich wach, und siehe da: Dorchen hockte lässig unter einer Hecke in ihrem Revier. Ich hab sie dann ins Gehege gelockt und ihr Futter gegeben. Da kann sie warten bis die Klappe aufgeht, und die anderen herauskommen.
Die olle Nachtschwärmerin!
Samstag, 27. Mai 2017
Galaxien, die noch keins unserer Hühner gesehen hat.
Heute haben wir die Gehegetür geöffnet. Ganz lässig sind die Hühner gleich herausspaziert und haben ihr Revier inspiziert.
Und das ist Gitte!
Und das ist Gitte!
Irgendwann mittags vermisste ich die Hühner. Ich fand sie dann versammelt hinter ihrem Haus - aber nicht allein....
Gedrängel am Ausgang
Wenn man überlegt, dass die Hühner erst seit ein paar Tagen überhaupt das Draußen kennen und sich anfangs gar nicht heraus trauten, ist das Gedrängel am Ausgang jetzt besonders niedlich.
Die Hühnerklappe hat eine Zeitschaltuhr. Sie geht morgens automatisch auf und abends automatisch zu. (Ich muss dann nur noch mal ins Häuschen gucken und die Häupter meiner Lieben nachzählen, ob auch alle rechtzeitig eingetrudelt sind.)
Die Hühnerklappe hat eine Zeitschaltuhr. Sie geht morgens automatisch auf und abends automatisch zu. (Ich muss dann nur noch mal ins Häuschen gucken und die Häupter meiner Lieben nachzählen, ob auch alle rechtzeitig eingetrudelt sind.)
Donnerstag, 25. Mai 2017
Eier / Sonne / Hackordnung
Unsere Hühner gewöhnen sich immer mehr an das neue Leben und einen anderen Alltag. Jeden Morgen finden wir in den Nestern 4 - 6 schöne braune Eier.
Tagsüber verbringen sie die meiste Zeit im Grünen. Heute war ein Wellness-Tag. Sie haben sich viel gesonnt und das offenbar sehr genossen. Gegen Ende des Videos sieht das bei Zweien fast ein bisschen grotesk aus. Aber es geht ihnen dabei bestimmt gut!
An die klassische "Hackordnung" der Hühner muss ich mich sehr gewöhnen.
Hühner leben ausgesprochen hierarchisch und gehen dabei recht ruppig miteinander um. Mit Hacken und Scheuchen wird die Hierarchie geklärt.
Meine schöne sanfte Agathe ist ganz am Ende der Hackordnung. Sie wird oft von den anderen gehackt, verscheucht und läuft auch selbst oft vor den anderen weg. Es fällt mir schwer, das so mit anzusehen. Ich hoffe, dass sich das noch gibt und demnächst mehr Ruhe einkehrt, wenn die Hackordnung komplett geklärt ist. Es wird auch in allen Hühner-Foren betont, dass das ganz normal sei und man das Theater aushalten solle so lange kein Huhn ernsthaft verletzt wird.
Na dann.... *seufz*
Mittwoch, 24. Mai 2017
Nächtliches
Davon gibt es jetzt kein Foto, weil ich die Mädelz nachts nicht in ihrem Hühnerhaus stören mag. Aber es ist sehr niedlich, wie sie sich jeden Abend neu sortieren. So sieht das Haus von Innen aus.
Links sind die beiden eigentlichen Schlafstangen, weil das Häuschen Platz für noch mehr Hühner bieten würde. Rechts sind die Legenester mit einer Stange davor:
Links sind die beiden eigentlichen Schlafstangen, weil das Häuschen Platz für noch mehr Hühner bieten würde. Rechts sind die Legenester mit einer Stange davor:
Und seitdem sie hier sind, gruppieren sich die Hühner in jeder Nacht neu:
In der ersten Nacht schliefen 4 (!!) Hühner in einem einzigen Legenest ganz links, zwei schliefen in zwei anderen Nestern und eines auf dem Boden des Häuschens.
In der zweiten Nacht schlief die kluge Agathe auf einer Schlafstange, und die anderen drängelten sich wieder irgendwie in den Nestern.
In der dritten Nacht schliefen alle auf der rechten Seite, zwei auf der Stange, die anderen in den Nestern dahinter. Aber das Nest ganz links ist immer noch das begehrteste. Da liegen immer mindestens zwei Hühner zusammen.
Und heute Abend schläft Agathe alleine auf der linken Seite. Rechts kuscheln zwei im Lieblingsnest links, eines liegt im mittleren Nest und drei schlafen auf der Stange davor, dicht aneinander gekuschelt.
Es wäre eine mathematische Aufgabe, wie viele Varianten sie noch ausprobieren könnten, aber ich vermute mal, da hätten sie Jahre Zeit und es gäbe immer noch neue Kombinationen. 😊
Die Mädelz
Es wird Zeit, dass ich unsere neuen Mädelz mal einzeln vorstelle. Hier sind sie nun also:
Agathe
Ein wunderschönes, sanftes großes Huhn. Leider ganz unten in der Hackordnung. Die anderen, halb so groß und fast ohne Federn, scheuchen sie gerne mal herum. Ich muss erst noch lernen, dass das bei Hühnern wohl dazu gehört.
Berta
Berta ist neben Agathe das einzige Huhn mit fast vollständigem Federkleid. Sie ist gerade dabei, sich in der Hackordnung vom Relegationsplatz nach oben zu arbeiten. Berta döst gerne im Haus oder im Sandbett.
Carola
Carola ist immer etwas eilig unterwegs und sieht etwas verwuschelt aus.
Dorette
Dorettchen ist ein sehr stolzes und selbstbewusstes Huhn.
(Friede)Rikchen
Rikchen ist das verblüffendste Huhn von allen. Sie ist die Kleinste und sieht ein bisschen aus wie ein Suppenhuhn - so wenig Federn hat sie.
Aber sie ist die uneingeschränkte Chefin des Ladens. Sehr frech und mutig. Toll!
Als ich diese Fotos gemacht habe und auf einem kleinen Hocker im Gehege saß, ist sie immer näher gekommen und mir irgendwann unter den aufgestellten Beinen durchgehuscht. Das fand sie so spannend, dass sie den gleichen Weg zurück genommen hat. :-)
Emmi
Emmi ist ähnlich gerupft wie Rikchen, aber fast ebenso frech und selbstbewusst. Mit Rikchen zusammen hat sie den ganzen Laden im Griff.
Gitte
Gitte gackelt und zirpt sehr gerne. Sie hat eine hübsche Stimme und übt schon mal für den nächsten Auftritt während die anderen im Sand scharren...
Die große grüne Welt
Kaum haben die Hühner das Draußen entdeckt, erobern sie sich Stück für Stück die neue Welt. Das ist zauberhaft anzusehen.
Hühnerleidenschaften: Scharren und Wälzen
Dienstag, 23. Mai 2017
Erste Schritte in das Draußen
Gestern haben unsere Hühner am späten Nachmittag ihre ersten vorsichtigen Schritte in ihre neue Welt getan.
Besonders dieses Foto rührt mich selbst sehr an. Ein sichtlich geschundenes Huhn und trotzdem ganz aufrecht und wach. Das ist Rikchen, die zwar die kleinste und gerupfteste der Gruppe ist, aber zu meiner Überraschung dennoch offenbar die Chefin der Schar. Ein erstaunliches Huhn!
Besonders dieses Foto rührt mich selbst sehr an. Ein sichtlich geschundenes Huhn und trotzdem ganz aufrecht und wach. Das ist Rikchen, die zwar die kleinste und gerupfteste der Gruppe ist, aber zu meiner Überraschung dennoch offenbar die Chefin der Schar. Ein erstaunliches Huhn!
Meine große schöne Agathe wagte sich am weitesten heraus. Sie ist die ruhigste der Gruppe und in der Hackordnung erstaunlicherweise recht weit unten, aber sie ist dennoch die mutigste von allen.
Und so sahen die ersten Schritte in die neue Welt im Video aus:
Sonntag, 21. Mai 2017
Erster Tag im neuen Heim
Die Hühner haben die Nacht gut überstanden. Allerdings hat keine einzige auf einer der Schlafstangen übernachtet. 6 Hühner haben in den Legenestern geschlafen. 4 davon zusammen in einem Nest. Ziemlich eng! Ging aber wohl.
Eines hat auf dem Boden in der Streu geschlafen.
Hühner, die in einer Bodenhaltungs-Fabrik gelebt haben, kennen die Schlafstangen wohl einfach noch nicht. Das muss erst noch kommen.
Bis zum Nachmittag hatte sich noch kein Huhn aus dem Haus getraut. Sie werfen höchstens mal einen Blick in die neue fremde Welt.
Eines hat auf dem Boden in der Streu geschlafen.
Hühner, die in einer Bodenhaltungs-Fabrik gelebt haben, kennen die Schlafstangen wohl einfach noch nicht. Das muss erst noch kommen.
Bis zum Nachmittag hatte sich noch kein Huhn aus dem Haus getraut. Sie werfen höchstens mal einen Blick in die neue fremde Welt.
Und so sehen die Hühner jetzt noch aus.
Ich hoffe, dass sie sehr bald sehr viel besser aussehen werden.
Die Hühnis kommen
Leider habe ich keine Fotos von der direkten Übergabe. Wir haben uns um die Hühner gekümmert, damit sie die Fahrt ins neue Heim gut überstehen und vorher noch ein bisschen futtern. So war keine Zeit für Fotos.
Aber es war ungefähr so wie bei diesen anderen Aktionen von www.rettet-das-huhn.de Die Fotos sind von deren Website.
Unsere Sieben haben die Fahrt dann gut geschafft. Agathe, die Große, allein in einem Weidenkorb auf dem Rücksitz. Die anderen 6 jeweils zu Zweit in einem Katzenkorb im Kofferraum.
Aber es war ungefähr so wie bei diesen anderen Aktionen von www.rettet-das-huhn.de Die Fotos sind von deren Website.
Unsere Sieben haben die Fahrt dann gut geschafft. Agathe, die Große, allein in einem Weidenkorb auf dem Rücksitz. Die anderen 6 jeweils zu Zweit in einem Katzenkorb im Kofferraum.
Agathe
Der Umzug ins ihr neues Haus ging problemlos.
Sie haben sich sofort umgesehen und erstmal eine Menge Wasser getrunken.
Die beiden Kater und der Hund fanden die neuen Geräusche aus dem Hühnerhaus äußerst spannend.
Kutya fiepte vor Begeisterung und ist wohl dabei, seine Bestimmung als Hühnerhund zu finden.
Die Vorbereitungen
Wir hatten uns entschieden, ein paar Hühner von www.rettet-das-huhn.de bei uns einziehen zu lassen. Bevor die Hühner bei uns einziehen konnten, haben wir ein Areal im Garten abgetrennt und ein Hühnerhaus gebaut.
Das vergitterte Gehege hinter dem Haus war im letzten Jahr für unseren Feldhasen Paschke, den wir großgezogen haben. Jetzt dient es den Hühnern als erste Auslauffläche und später als Refugium in Stallpflicht-Zeiten.
Das vergitterte Gehege hinter dem Haus war im letzten Jahr für unseren Feldhasen Paschke, den wir großgezogen haben. Jetzt dient es den Hühnern als erste Auslauffläche und später als Refugium in Stallpflicht-Zeiten.
Ein Sandbad steht auch schon bereit.
Futter und Wasser sind da. Es kann losgehen.
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