Dienstag, 11. August 2020

Mariechen ist erblindet

Mariechen ist gestern über Nacht erblindet.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, warum sie nicht von der Stange und aus dem Stall kommen will. Sie saß einfach da und jammerte vor sich hin.
Dann habe ich sie mit viel Trick und Überredung draußen zum Trinken und Picken gebracht. Da war ich schon froh, dass sie endlich ordentlich Wasser getrunken hat bei der Hitze.

Jetzt habe ich ihr ein schattiges Mini-Areal bei den anderen abgesteckt. Da findet sie leicht Futter und Wasser. Ich habe ordentlich Körner verstreut. Außerdem kann sie sich etwas an die neue Situation gewöhnen, ist aber nicht allein. Ich will sehen, wie sich das weiter entwickelt. Hoffentlich kommt sie klar.

Leider ist auch das eine Erkrankung, die bei den ehemaligen Legefabrik-Hennen nicht selten ist. Manchmal kommen die Hühner mit der Veränderung ganz gut zurecht. Andere haben es schwerer, und manche ziehen in Gruppen von erblindeten Hühnern um.
Ich hoffe, dass sich Mariechen an die neue Situation gewöhnen kann. Ich will versuchen, ihr mit der Zeit immer größere Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, in der sie aber trotzdem genug Futter und Wasser findet.
Das Mini-Revier ist nur zum Angewöhnen. Da liegt so viel Futter, dass sie auf jeden Fall etwas findet, egal wo sie pickt.




Sonntag, 9. August 2020

Hitze

32°. Die Hühner wissen, was ihnen gut tut. Auch unsere Youngster. Sie verbringen den Tag im Schatten der alten Rhododendron-Büsche. Ich bin immer froh, dass im Hühnerrevier so viele Büsche und Bäume sind, die Schatten und Schutz spenden. Die Hühner wissen es sichtlich zu schätzen.