Der Blog ist lange Zeit ruhig gewesen. Es geht allen Hühnern sehr gut, aber wir haben leider schon wieder Stallpflicht, und das ist einfach frustrierend, für uns, aber viel mehr noch für die Hühner, die es nicht mögen, eingesperrt zu sein. Ich hatte einfach keine Lust, schon wieder Videos aus der Stallpflichtzeit zu machen. Viel mehr Lust hätte ich, die Hühner laufen zu lassen.
Das haben sie dann selbst besorgt. Eines Morgens vor Weihnachten hatte ich die Tür offenbar nicht richtig geschlossen, und die Hühner haben die Chance beim Schopf ergriffen und sind in unseren Garten gestürmt. Das habe ich erst später gemerkt, als ich aus meinem Arbeitszimmer in den Garten sah und dort lauter hübsche Hühner herumliefen.
Ich habe sie laufen lassen.... Zum Nachmittagssnack sind sie dann von alleine wieder nach Hause gegangen.
Die Golden Girls machen sich weiterhin prima. Sie sind gut integriert und werden immer zutraulicher. Vor ein paar Tagen haben sie begonnen, ihre ersten cremefarbenen Eier zu legen. Die sind am Anfang noch sehr klein. Man kann sie gut von den anderen Eiern unterscheiden.
Wir hoffen, dass wir nicht mehr lange diesen Stress mit der Stallpflicht haben. Im letzten Jahr waren es knapp 6 Monate. Ich hoffe, dass sich das nicht wiederholt.
Pünktchen und Anton sind jetzt 7 Monate alt, und sie lieben das Hühnerrevier. Sie lassen aber die Hühner total in Ruhe, kommen ihnen nur im Eifer des Gefechts mal zu nahe. Und die Hühner lassen die Lütten gewähren. Das ist ein sehr niedliches Miteinander im Hühnerrevier.
Im Hühnerrevier herrscht zur Zeit Ruhe. Die Neuen haben sich gut eingelebt, die fünf Alten sind fit. Leider ist Queenie vor zwei Wochen plötzlich gestorben. Sie bekam starke Krämpfe, und die Tierärztin hat sie sofort eingeschläfert, weil sie sich quälte. Immerhin hatte sie bei uns noch 20 gute Monate nach der Legefabrik.
Aus Rose wird vermutlich doch kein Robert werden, obwohl sie kürzlich wieder gekräht hat. Das ist wohl ihre besondere Note. Ansonsten entwickelt sie sich nicht zum Hahn. Ihr Kamm ist genauso groß wie der der anderen Drei, und ihr fehlen die Zierfedern, die Hähne auf dem Rücken bekommen. Mir ist es recht. Dann haben wir ein Huhn, das kräht.
Vor unserem Küchenfenster hat es gestern in aller Frühe gekräht. Ein ungewohntes Geräusch. Ich vermute, dass es Rose war. Aber was hat es damit auf sich?
Die vier jungen Vorwerk-Hennen haben bisher in einem offenen Karton auf dem Boden des Stalls geschlafen. Das war ein kleiner geschützter Raum, in den sie sich zurückgezogen haben. Aber jetzt wollen sie auch zu den anderen auf die Stangen. Das sehen manche, vor allem Riekchen, völlig anders....
Der Aufstieg in der Rangordnung, und auch auf die Stangen, ist für neue oder junge Hühner immer ein steiniger Weg... Aber zur Beruhigung: Es wird von Tag zu Tag leichter und ruhiger. Dies hier war der erste Tag, und der ist immer besonders unruhig.
Die vier jungen "Golden Girls" haben bis jetzt noch durch einen Zaun getrennt
von den anderen gelebt, damit sie sich mit dem Revier vertraut machen.
Junge Vorwerk-Hühner sind wohl eher schreckhaft, und das trifft auch auf
unsere zu. Sie sind sehr scheu und schnell aufgescheucht. Darum sollten
sie erst mal Ruhe haben.
In ihrem Revierteil gefallen ihnen besonders
die hohen Sitzstangen, die in der Stallpflichtzeit in der Voliere waren.
Da fliegen sie gerne herauf und gucken sich die Welt von oben an.
Gestern haben wir den Zaun zu den anderen geöffnet, und jetzt können
alle überall hin.
Wir haben zunächst aufgepasst, ob es ein Hauen und Stechen gibt, aber
die Neuen rennen schnell weg, wenn die anderen ihnen zu nahe kommen, so dass das gut ging.
Wir sind froh, dass die Vier zusammenhalten und sich Halt geben. Oft liegen sie wie ein Kleeblatt zusammengeknäult. So sind
sie nicht allein gegen die Alten.
Bis jetzt hat das Kennenlernen jedenfalls gut geklappt.
Ypsi ist am Wochenende in der Nacht einfach gestorben. Wir haben das nicht erwartet, denn sie war gerade auf einem guten Weg zum Gesundwerden. Wir haben sie neben ihrer Freundin Agathe beerdigt.
Für uns ist es schwer, dass unsere beiden liebsten Hühner so kurz hintereinander gestorben sind. Ypsi war das zutraulichste und anhänglichste all unserer Hühner. Sie kam mit ihrem typischen Stechschritt angetrappst, wenn wir sie gerufen haben und ließ sich auch gerne auf den Arm nehmen.
Ein Jahr alt ist Ypsi geworden. Ein Dreivierteljahr davon hat sie bei uns gelebt. Wenigstens wissen wir, dass sie fast die ganze Zeit sehr unternehmungslustig und lebensfroh war. Immerhin ein Dreivierteljahr, das sie gar nicht gehabt hätte, wenn sie im November - wie es geplant war - getötet worden wäre.
Im November war sie zusammen mit Vivi, Wilma und Xenia zu uns gekommen. Die drei anderen, die größere Einschränkungen hatten, sind dann zu Saskia in eine Extra-Gruppe umgezogen.
Auch Wilma ist vor kurzem gestorben. Aber Vivi und Xenia leben noch gut bei Saskia.
Unsere süße Ypsi hatte bei uns leider nur ein kurzes, aber immerhin ein gutes Leben.
Wir haben es fast nicht mehr geglaubt: Ypsi hat nach dreieinhalb Wochen wieder angefangen, ihr rechtes Bein zu belasten und vorsichtig zu gehen. Ich bin froh, dass unsere Tierärztin uns Mut gemacht hat, noch ein paar Wochen auszuharren. Nun geht es langsam wieder los. Ypsi ist noch nicht auf der Höhe und nicht stark genug, um den Zickereien der anderen stand zu halten. Darum hat sie ein eigenes kleines Revier bei den anderen. Aber sie sieht und hört sie und ist nicht allein.
Und dann sind die "Golden Girls" bei uns eingezogen: Blanche, Rose, Dorothy (Dotty) und Sofia. Vier junge Vorwerk-Hühner von einem Hof in unserer Nähe.
Das ist ein Paradigmenwechsel. Zum ersten Mal keine geretteten Hühner. Aber wir hatten in den letzten zwei Jahren so viele schwere Erkrankungen und Todesfälle bei Hühnern, die uns ans Herz gewachsen waren. Das ist uns auf Dauer doch an die Nieren gegangen. Darum sollen jetzt ein paar junge und gesunde Hühner die Herde ergänzen.
Ich gehe davon aus, dass wir auch wieder gerettete Hühner aufnehmen werden, aber jetzt heißt es erstmal: Herzlich willkommen Blanche, Rose, Dotty und Sofia.
Ypsi macht uns Kummer. Vor 10 Tagen konnte sie morgens plötzlich nicht mehr mit dem rechten Bein auftreten. Sie hüpfte nur mit dem linken Bein und zog das rechte hoch. Offenbar hatte sie Schmerzen. Gelähmt ist das Bein nicht, aber plötzlich deutlich schwächer als das andere. In der Tierklinik gab es auch nach dem Abtasten und Röntgen keinen eindeutigen Befund. Möglicherweise hat sie Arthrose, durch die Fehlstellung ihrer Beine verursacht. (Sie war deswegen auch vor dem Einstallen direkt aussortiert worden.) Nun bekommt sie Schmerzmittel und ein Mittel für die Gelenke, aber es wird leider nicht besser. Sie hüpft nach wie vor nur auf einem Bein... Sie ist jetzt separiert von den anderen, weil sie Hackereien nicht ausweichen könnte. Aber sie hat ein kleines Areal direkt neben dem Hühnerrevier. Da sieht und hört sie die anderen Hühner. Nachts schläft sie drinnen im Welpenstall. Leider frisst sie auch sehr wenig und hat inzwischen deutlich abgenommen. So sinkt langsam unsere Hoffnung, dass sie wieder auf die (beiden) Beine kommt. Die Tierärztin meint, wir sollten noch ein-zwei Wochen abwarten, aber Ypsi tut uns schon sehr leid. Sie war immer so munter und lebensfroh und ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
So sehen die Röntgenbilder von Ypsi aus:
Und da ist Ypsi in ihrem Tagesrevier. Meistens liegt sie:
Ab und zu steht sie für eine Weile, aber immer nur auf dem linken Bein.
Für uns wäre es sehr bitter, wenn wir so kurz hintereinander unsere beiden liebsten Hühner, Agathe und Ypsi, verlieren würden. Aber wir fürchten, es wird so kommen...
Im letzten halben Jahr sind unsere alte Katze Kira und unser alter Kater Sally gestorben. Kater Momo ist einsam geworden. Das wollten wir ändern. Und so sind Pünktchen und Anton bei uns eingezogen. Die beiden lernen jetzt alles kennen, auch die Hühner. Und das war heute mit Ypsi Lektion 1 und 2. 😀
Agathe, mein liebes Plaudertäschchen, ist heute gestorben. Sie konnte ab heute Mittag nicht mehr laufen, und ihr Kropf war so übervoll und prall, dass die Verdauung spürbar zum Erliegen gekommen war. Sie lag nur noch im Hühnerstall, mit dem Gesicht in eine Ecke. Das ist immer ein eindeutiges Zeichen, dass ihre Zeit gekommen ist...
Sie ist vorhin ganz sanft bei der Ärztin gestorben. Ich habe sie bis zum Schluss gehalten, und sie war ganz ruhig.
Meine liebe Agathe hatte ein gutes Leben. Das finde ich sehr tröstlich. Sie hatte nach der Fabrik vier Jahre, die sie ausgekostet hat und in denen sie mehr geplaudert hat als die meisten anderen Hühner in 10 Leben.
Erst kurz vor ihrem Tod wurde sie krank. Bis dahin war sie putzmunter. So wie in diesem Video von 2020.
Ich werde sie sehr vermissen, aber auch sehr froh sein, dass wir sie so lange bei uns hatten.
Unsere liebe Agathe, unser ältestes Huhn, wird zusehends schwächer. Wir
glauben, dass sie nicht mehr viel Zeit hat.
Agathe war bei der ersten Gruppe, die im Mai 2017 bei uns eingezogen
ist. Sie hat alle anderen aus dieser Gruppe und viele aus den
nachfolgenden Generationen überlebt. Vermutlich hat sie niemals ein Ei gelegt und war deshalb weniger ausgezehrt als die anderen Hühner.
Jetzt ist sie 6 Jahre alt und wird wohl bald sterben. Wir sind froh,
dass unser liebes Plaudertäschchen so lange bei uns sein konnte. Und wir
werden sie liebevoll durch ihre letzte Zeit begleiten.
Die Hühner - und wir mit ihnen - genießen es, dass sie endlich wieder frei laufen können. Und dann hatten wir heute noch so einen schönen Sonnentag. Perfekt!
Heute haben wir alle Hühner wieder frei gelassen. Die Stallpflichtzeit ist vorbei. Eigentlich schon seit gestern, aber wir haben in den letzten Tagen nur Agathe und Ypsi zusammen laufen lassen.
Wir wollten bei der Familienzusammenführung mit Ypsi aufpassen, dass sie nicht zuviel gehackt wird. Darum konnten erst heute alle anderen Hühner - zusammen mit Ypsi - wieder frei laufen.
Sie haben die Lütte ab und zu ein bisschen gehackt, aber sie hat das gut überstanden. Wenn es nachher dunkel ist, setzen wir sie in den Stall zu den anderen Grazien. Dann wacht sie morgen früh in ihrem neuen Zuhause auf. Wir sind gespannt und froh, dass wieder Normalität einkehrt!
Übermorgen endet endlich die Stallpflicht! (Hoffentlich kommt nichts mehr dazwischen!)
Dann kann Ypsi auch endlich mit den anderen vergesellschaftet werden. Damit haben wir heute schon ein bisschen begonnen. Wir haben unsere alte Agathe zu ihr ins Revier gesetzt. Das hat für Hühnerverhältnisse ziemlich gut geklappt. Kaum Gezicke von Agathe. Nun ist sie aber auch die souveränste von den Hühnern. Die anderen werden die Neue mehr angiften.
Aber ein Anfang ist gemacht, und das hat gut geklappt.
Wir hoffen immer noch sehr, dass es bei dem angekündigten Ende der Stallpflicht, Mitte April, bleibt. Uns tun die Hühner wirklich leid, die jetzt schon monatelang in der kleinen Voliere sind. Hoffentlich ist damit bald Schluss!
Auf besonderen Wunsch kommen hier noch einmal einige Fotos von heute, in denen auch die Füße der Hühner zu sehen sind.
Das hier ist übrigens unser vormals kahles Paulinchen, das sich in den letzten beiden Monaten durch den Hormonchip zu einem prächtigen, dunkel gescheckten Huhn entwickelt hat.
Die Stallpflicht nervt. Schon seit 4 Monaten sitzen unsere Hühner in der kleinen Voliere. Leider hat eine kräftige Windboe den zweiten Pavillon zerstört, der ihnen als zusätzlicher Auslauf diente. Sie nehmen es trotzdem noch sehr tapfer und gelassen, aber ich wünschte, sie könnten bald mal wieder unterm Rhododendron scharren. Hoffentlich bleibt es bei Mitte April als Ende der Stallpflicht!!
Paulinchen lebt seit Juli 2019 bei uns. Obwohl sie ein recht schönes Gefieder bekommen hat, prangte auf ihrem Kopf immer noch eine kleine Glatze. Da zeigten sich keine Federn. So sah sie im Januar 2021 aus.
Außerdem veränderten sich ihre Eier in letzter Zeit. sie wurden dünnschalig, länglich (das ist öfter bei älteren Hühnern), aber auch manchmal mit blutigen Tupfen. Ihr Legedarm schien überstrapaziert und vielleicht etwas entzündet zu sein. Das untere ist so ein dünnschaliges, längliches Ei von ihr.
Wir haben uns dann entschlossen, ihre einen Hormonchip setzen zu lassen. Das bedeutet, dass sie für mindestens 3 Monate kein Ei legen wird, und sich ihr Legedarm erholen kann.
Außerdem vermuteten wir, dass sich ihr Gefieder in der Zeit komplett regenerieren würde. Und siehe da: Vier Wochen nach dem Chippen ist ihr ganzer Kopf voller kommender kleiner Federn. Die Federansätze wachsen in kleinen weißen Federkielen, darum sieht das so putzig aus.
Paulinchen ist gut drauf und erholt sich sichtlich. Das freut uns!!
Die eisige Kälte ist innerhalb weniger Tage in frühlingshafte Wärme umgeschlagen. Die Hühner genießen die Sonne - und den wieder eröffneten Extra-Pavillon, der ihren Bewegungsraum in der Stallpflicht fast verdoppelt. Wir freuen uns, dass es ihnen trotz der Einschränkungen gut geht.
(Ul)Riekchen und Tabby sind richtige Freundinnen. Von Anfang an sind die beiden ständig als Duo unterwegs. Auch nachts kuscheln sie immer zusammen, entweder auf einer Sitzstange oder in einem Legenest. Wo die eine ist, ist die andere nie weit. Absolut rührend! 💓
Schneegestöber und eisiger Sturm sorgen dafür, dass unsere Hühner keinen Schnabel aus der Tür stecken. Sie könnten nach draußen, aber sie verbringen den Tag im geschützten Stall.
Ypsi hat draußen keinen Stall, sondern nur einen Unterstand. Sie muss das Schneegestöber drinnen abwarten. Wir haben ihr einen Welpenstall ins Wohnzimmer gestellt, damit sie tagsüber nicht allein ist. Ypsi ist ein sehr geselliges Huhn.
Und unsere gefiederten Gäste draußen haben keinen warmen Unterstand, aber immerhin werden sie gut bewirtet.
Unserem jüngsten Huhn, Ypsi, geht es richtig gut. Trotz ihrer Gehbehinderung, mit der sie immer besser zurechtkommt, ist sie munter unterwegs. Sie ist auch ein sehr zutrauliches und plauderiges Huhn, mit dem man sich immer gut unterhalten kann. Ypsi, unsere Süße! 💓
Der zwitschernde Sound im Hintergrund ist übrigens die zahlreiche Spatzenschar in unserer Hecke.
In letzter Zeit wurde zusehends offensichtlich, dass mit unseren vier "Hühnern vom Penny-Markt", die Anfang November bei uns eingezogen waren, etwas grundsätzlich nicht stimmte. Drei von ihnen waren sehr still, standen nur herum und entwickelten sich kaum weiter. Auch ihre Kämme blieben winzig und recht blass. Nur die vierte, Ylva, die jetzt Ypsi heißt, war mobil und machte immer mehr den Eindruck der Entwicklung eines normalen Huhns.
Schließlich sind wir der Sache - mit Hilfe von Steffi und Julia von Rettet-das-Huhn, auf den Grund gegangen, und es zeigte sich, dass Xenia, Wilma und Vivi eine Entwicklungsverzögerung haben, die ihnen auf Dauer das Leben mit unseren anderen Hühnern unmöglich macht. Sie sind zu schwach und würden von den "Alten" heftig gepiesackt werden. Hühner sind da gnadenlos. Und da die Drei schlecht laufen können, könnten sie auch nicht fliehen.
Inzwischen gibt es eine Reihe von Junghühnern, die vor dem Einstallen aussortiert werden, die diese Verzögerung aufweisen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat herausgefunden, dass diese Tiere als Küken eine Enterokokken-Infektion durchlaufen haben, die sie nachhaltig geschädigt hat. Wie sehr sie sich noch entwickeln können, ist offen. Aber dass sie im Zusammenleben mit gesunden Hühnern keine Chance haben, ist klar.
Nun wird Saskia aus Hessen eine Gruppe von diesen "Kükis" zusammenstellen, die bei ihr einen eigenen Stall und ein eigenes Revier haben werden. Und so sind Vivi, Xenia und Wilma gestern nach Hessen umgezogen. Eine Reihe von Hühnern sind in einer Fahrkette von Hamburg bis Hessen gefahren. Thomas ist von uns aus bis Göttingen gefahren. Am Rasthof Allertal hat er zu unseren noch vier Körbe aus Hamburg übernommen, dann noch drei Körbe in Hannover. In Göttingen hat Saskia dann die Hühner übernommen. 7 davon kommen jetzt in die neue "Küki"-Gruppe, dazu hat sie noch einen Pflegefall bekommen. Die anderen Pfleglinge sind zu Irene gezogen, die sich in Kassel an der Autobahn mit Saskia getroffen hat, um ihre Hühner zu übernehmen.
Thomas sagt, ich soll hier unbedingt erwähnen, wie gut diese organisierte Fahrkette von Rettet-das-Huhn geklappt hat. Alle Fahrenden waren pünktlich mit den Hühnern an den vereinbarten Übergabepunkten. Alles ging absolut reibungslos und freundlich über die Bühne. Und alle Hühner sind wohlbehalten in ihrem neuen Zuhause angekommen.
Mir ist die Trennung von Vivi, Xenia und Wilma sehr schwer gefallen, aber ich musste einsehen, dass wir nicht die Möglichkeit haben, ihnen hier ein eigenes Hühnerhaus und ein eigenes Revier einzurichten.
Und Ypsi, die jetzt hier allein ist, kommt überraschend gut klar. Sie hat nun ein kleines Tages-Revier neben der Voliere mit den anderen, und da geht es ihr recht gut. (Nachts schläft sie weiterhin im Welpenstall in einem Dachzimmer im Haus.) Sie ist jedenfalls ganz munter und mobil.
(Nach dem "Dreharbeiten" wird das Revier von Ypsi übrigens immer wieder Stallpflichtgerecht mit einer transparenten Plane abgedeckt. Nur zum kurzen Filmen ist das so offen.)