Unsere drei Neuen, Queenie, Rosalie und Sophie, dürfen bei gutem Wetter jeden Tag ein Stündchen nach Draußen, um sich langsam zu akklimatisieren.
Heute haben sie zum ersten Mal Erdboden kennengelernt - und wie es ist, darin zu scharren und zu baden.
Und es ist jedes Mal wieder anrührend: Diese Hühner, die nichts kennengelernt haben, sind sofort "richtige" Hühner, wenn sie in natürlicher Umgebung sind. Sie scharren und wälzen sich als hätten sie nie etwas anderes erlebt.
Unsere drei Neuen erleben zum ersten Mal, nach 18 Monaten ohne Tageslicht, das Draußen-Sein und die Sonne. Weil sie noch geschwächt sind und nicht genug Federn haben, dürfen sie nicht lange draußen sein und müssen sich erst langsam daran gewöhnen.
Zum Glück ist der Winter gerade mild, so dass sie immerhin ein paar Stunden raus können. Aber drinnen haben sie es auch ganz gemütlich in ihrem "Zwei-Welpenstall-Appartement".
Ach, es sind dann doch drei Hühner geworden.
Wie schon unsere allerersten Hühner, sind auch diese wieder aus Bodenhaltung - und es ist ihnen anzusehen.
Unsere Drei sind erschöpft, aber trotzdem noch ganz mutig und wehrhaft. Wir hoffen, dass sie sich bald erholen.
Herzlich willkommen, Queenie, Rosalie und Sophie.
(Ich hätte natürlich lieber das Original von "Driving home for Christmas" druntergelegt, aber das geht nicht wegen der GEMA-Rechte...)
Queenie und Rosalie werden heute erst einziehen, wenn es schon dunkel ist. Und dann übernachten sie die erste Nacht drinnen im Welpenstall. Die anderen amüsieren sich derweil damit, was sie am besten können: Den Garten auf links drehen. 😃
Am nächsten Sonntag, am 4. Advent, werden noch zwei Hühner bei uns einziehen.Vielleicht zwei braune, aber es könnten diesmal vielleicht auch zwei weiße Hühner werden.
Sie stammen aus einem Bodenhaltungs-Betrieb, der am 22. Dezember ausstallen wird. www.rettet-das-huhn.de vermittelt Legehennen auch mitten im Winter, wenn es sich nicht vermeiden lässt. In etwas wärmeren Jahreszeiten wäre es für die Hühner leichter, sich draußen zu akklimatisieren. Aber der Verein muss sich an die Vorgaben der Landwirte halten. Wenn die ausstallen wollen, ist es so.
Wir haben hier bei uns nicht mehr soo viele Plätze frei, aber für zwei Neue reicht es auf alle Fälle noch. Unser Stall ist auf 20 Hennen ausgelegt, da haben sie genug Platz. Im Moment haben wir ja 10.
Ich hoffe, dass diese Tiere nicht so kahl sein werden, wenn sie jetzt im Dezember zum ersten Mal an die frische und kalte Luft kommen. Unsere ersten sieben Hühner aus dem Mai 2017 waren ja aus Bodenhaltung und teilweise sehr wenig befiedert. Zur Erinnerung:
Auf alle Fälle werden wir Hühnerpullis in petto haben, falls die beiden frieren. Und sollte es nachts zu frostig werden, müssen die beiden ein Weilchen in unserem Haus übernachten. Da finden wir dann eine passende Lösung mit ausreichender Wärme.
Noch wohnen sie so. (Beispielfoto aus der Hühner-Bodenhaltung)
Am Sonntag ziehen dann alle Hennen eines solchen Betriebes nicht in
den Schlachthof, sondern in ein neues, schönes Zuhause mit Licht und
Luft und Platz.
Wir freuen uns auf Queenie und Rosalie!
Unser Carölchen ist seit Mai 2017 bei uns. Agathe und sie sind unsere "Alten".
Weil wir seit einem halben Jahr wissen, dass Carölchens Bauch voller kleiner Tumore sitzt, die man nicht operieren könnte, ist jeder Monat mit ihr ein zusätzliches Geschenk.
Sie ist viel ruhiger geworden als in den ersten Jahren, baut keine U-Bahnen und Tunnel mehr, aber sie macht trotz allem einen zufriedenen Eindruck. Und sie geht nach wie vor am liebsten ihre eigenen Wege, an die sich die anderen dann auch mal dranhängen.