Montag, 30. Dezember 2019

Sonne und Erde

Unsere drei Neuen, Queenie, Rosalie und Sophie, dürfen bei gutem Wetter jeden Tag ein Stündchen nach Draußen, um sich langsam zu akklimatisieren.
Heute haben sie zum ersten Mal Erdboden kennengelernt - und wie es ist, darin zu scharren und zu baden.
Und es ist jedes Mal wieder anrührend: Diese Hühner, die nichts kennengelernt haben, sind sofort "richtige" Hühner, wenn sie in natürlicher Umgebung sind. Sie scharren und wälzen sich als hätten sie nie etwas anderes erlebt.


Donnerstag, 26. Dezember 2019

Zum ersten Mal Sonne

Unsere drei Neuen erleben zum ersten Mal, nach 18 Monaten ohne Tageslicht, das Draußen-Sein und die Sonne. Weil sie noch geschwächt sind und nicht genug Federn haben, dürfen sie nicht lange draußen sein und müssen sich erst langsam daran gewöhnen.
Zum Glück ist der Winter gerade mild, so dass sie immerhin ein paar Stunden raus können. Aber drinnen haben sie es auch ganz gemütlich in ihrem "Zwei-Welpenstall-Appartement".




Sonntag, 22. Dezember 2019

Queenie, Rosalie und Sophie - Driving home for Christmas

Ach, es sind dann doch drei Hühner geworden.
Wie schon unsere allerersten Hühner, sind auch diese wieder aus Bodenhaltung - und es ist ihnen anzusehen.
Unsere Drei sind erschöpft, aber trotzdem noch ganz mutig und wehrhaft. Wir hoffen, dass sie sich bald erholen.
Herzlich willkommen, Queenie, Rosalie und Sophie.

(Ich hätte natürlich lieber das Original von "Driving home for Christmas" druntergelegt, aber das geht nicht wegen der GEMA-Rechte...)



4. Advent mittags - noch 10 Hühner

Queenie und Rosalie werden heute erst einziehen, wenn es schon dunkel ist. Und dann übernachten sie die erste Nacht drinnen im Welpenstall. Die anderen amüsieren sich derweil damit, was sie am besten können: Den Garten auf links drehen. 😃



Dienstag, 17. Dezember 2019

Wir warten auf Queenie und Rosalie!

Am nächsten Sonntag, am 4. Advent, werden noch zwei Hühner bei uns einziehen.Vielleicht zwei braune, aber es könnten diesmal vielleicht auch zwei weiße Hühner werden.
Sie stammen aus einem Bodenhaltungs-Betrieb, der am 22. Dezember ausstallen wird.
www.rettet-das-huhn.de vermittelt Legehennen auch mitten im Winter, wenn es sich nicht vermeiden lässt. In etwas wärmeren Jahreszeiten wäre es für die Hühner leichter, sich draußen zu akklimatisieren. Aber der Verein muss sich an die Vorgaben der Landwirte halten. Wenn die ausstallen wollen, ist es so.
Wir haben hier bei uns nicht mehr soo viele Plätze frei, aber für zwei Neue reicht es auf alle Fälle noch. Unser Stall ist auf 20 Hennen ausgelegt, da haben sie genug Platz. Im Moment haben wir ja 10.
Ich hoffe, dass diese Tiere nicht so kahl sein werden, wenn sie jetzt im Dezember zum ersten Mal an die frische und kalte Luft kommen. Unsere ersten sieben Hühner aus dem Mai 2017 waren ja aus Bodenhaltung und teilweise sehr wenig befiedert. Zur Erinnerung:



Auf alle Fälle werden wir Hühnerpullis in petto haben, falls die beiden frieren. Und sollte es nachts zu frostig werden, müssen die beiden ein Weilchen in unserem Haus übernachten. Da finden wir dann eine passende Lösung mit ausreichender Wärme.

Noch wohnen sie so. (Beispielfoto aus der Hühner-Bodenhaltung)


Am Sonntag ziehen dann alle Hennen eines solchen Betriebes nicht in den Schlachthof, sondern in ein neues, schönes Zuhause mit Licht und Luft und Platz.
Wir freuen uns auf Queenie und Rosalie!

Sonntag, 1. Dezember 2019

Carölchen - Alive and picking

Unser Carölchen ist seit Mai 2017 bei uns. Agathe und sie sind unsere "Alten".
Weil wir seit einem halben Jahr wissen, dass Carölchens Bauch voller kleiner Tumore sitzt, die man nicht operieren könnte, ist jeder Monat mit ihr ein zusätzliches Geschenk.
Sie ist viel ruhiger geworden als in den ersten Jahren, baut keine U-Bahnen und Tunnel mehr, aber sie macht trotz allem einen zufriedenen Eindruck. Und sie geht nach wie vor am liebsten ihre eigenen Wege, an die sich die anderen dann auch mal dranhängen.

 


Sonntag, 24. November 2019

Willkommene Mitesser

Allen Hühnern geht es gut. Sie sind jetzt langsam mit der Mauser durch und machen sich einen gemütlichen Herbst.
Heute gibt es zum ersten Mal ein Video ganz ohne Hühner. Man hört sie nur etwas im Hintergrund.
Denn seitdem wir Hühner haben, ist die Vogelpopulation im Garten mächtig gewachsen.
Große Spatzenschwärme, aber auch Meisen, Rotkehlchen, Krähen und Tauben holen sich ihren Anteil an Futter - oder kommen auf ein Bad vorbei.
Wir mögen das und freuen uns über die "Mitesser".


Sonntag, 3. November 2019

Irmi

Unsere Irmi hat sich ein Morgenritual angewöhnt, das ihr ganz wichtig ist. Wir finden es sehr niedlich! 💓


Sonntag, 13. Oktober 2019

Herbstspaziergang im Garten

Unsere Hühner lieben es, wenn wir sie im Herbst und Winter durch unseren Garten spazieren lassen. Da finden sie noch Gras und in den Beeten viele frische Würmchen. Vor allem freuen wir uns, dass unsere beiden "Alten", Agathe und Carölchen, noch so munter dabei sind. Carölchen hat Tumore im Bauch und vielleicht nicht mehr viel Lebenszeit. Umso schöner, wenn sie ihre Zeit und diese Ausflüge auskosten kann.

Man kann in dem Video übrigens gut sehen, dass Hühner oft und gerne auch mal ein Stückchen im Laufschritt unterwegs sind, und sie entwickeln dabei beachtliche Geschwindigkeiten.
 

Samstag, 28. September 2019

Die Tiefbau-AG

Nachdem Riekchen nicht mehr da ist, erkennen wir im Augenblick keine klare Chefin der Hühnerschar.
Die beiden ganz "Alten", Agathe und Carölchen, haben sichtlich Autorität bei den anderen, bleiben aber doch im Hintergrund. Klementinchen ist recht weit oben in der Hackordnung, aber noch nicht eindeutig die Chefin. Der Platz muss wohl erst langsam neu vergeben werden.
Ansonsten ist es derzeit ziemlich friedlich in der Hühnerschar. Abgesehen von kleinen Zickereien, sind offenbar alle Hühner der beiden Nachfolgegenerationen gut integriert.
Und sie tun das, was sie nach dem Fressen am liebsten tun: Buddeln!




Samstag, 14. September 2019

Gangsterbräute 2.0 - The next generation

Irgendwo haben die Hühner einen Durchschlupf durch den Zaun gefunden. Seit gestern haben wir Paulinchen, Nina und Olivia schon außerhalb des Reviers gesehen und wieder nach Hause verfrachtet. Wir dachten, wir hätten den Durchschlupf inzwischen entdeckt und verschlossen, aber dann war Olivia plötzlich wieder verschwunden. Da muss es also noch eine Lücke im Zaun geben. Olivia habe ich dann auf dem Feldweg hinter dem Haus erspäht. Sehr munter und on the road....



Dienstag, 10. September 2019

Riekchen ist tot

Wir mussten Riekchen heute gehen lassen. Sie war absolut am Ende ihrer Kräfte und konnte sich einfach nicht mehr aufrecht halten. Noch nicht einmal im Liegen...Da haben wir einen Termin bei der Tierärztin gemacht. Sie war schon so erschöpft, dass sie ganz ruhig herübergedämmert ist.
Mein liebes Riekchen, das zerreißt mir das Herz. Der Abschied von einem geliebten Huhn ist nicht leichter als der von anderen Haustieren. Sie war von Anfang an mein Liebling, so ein starkes und mutiges Huhn, schon aufrecht und selbstbewusst in ihrer Schwäche ganz am Anfang. So sah sie da aus, im Mai 2017. Vom ersten Tag an war sie die Chefin der Hühnerschar, und blieb es auch die ganze Zeit bis vor ein paar Tagen.

Riekchen, als sie zum ersten Mal Tageslicht und Gras sah.




Als es bald danach kalt wurde, kam sie, nackt wie sie war, nicht ohne Pullover aus. Aber das hinderte sie nicht daran, ihre neue Welt zu erobern.



In den ersten Monaten war sie zweimal recht krank, und einmal musste ihr sogar beim Tierarzt in einer Mini-OP der Kropf aufgeschnitten werden, weil er verstopft war. Damals sah sie auch traurig aus. Aber sie hatte von Anfang an ein Kämpferherz.


Frisch operiert durfte sie nur durch den Zaun Kontakt mit ihrer Schar aufnehmen.




Nur Krankenschwester Agathe durfte mit ihr zusammen durch den Garten stromern.


Riekchen hat sich gut von den ersten Komplikationen erholt und entwickelte sich zu einem starken Huhn. Vier Monate nach ihrer Ankunft sah sie dann so aus:



Ingesamt hat sie 2 Jahre und 4 Monate bei uns gelebt. Und ich bin sicher, dass sie es genossen hat. Zusammen mit Carölchen bildete sie die kleine Panzerknacker-AG. Die beiden im Duo fanden immer irgendwo eine Stelle, wo sie den Zaun unterbuddeln oder anders überwinden konnten.
Wir hatten mit den beiden jedenfalls immer viel Spaß - und manchmal ein bisschen Stress, wenn sie mal wieder ausgebrochen waren, und wir sie suchen mussten.


 

Riekchen war ein wunderschönes, mutiges und stolzes Huhn. Und sie war cool und witzig.


Unser Hühnerhof wird ohne Riekchen für mich ganz anders sein. Sie war für mich der Mittelpunkt des Ganzen und ich muss mich jetzt mit den Hühnern neu sortieren. Das wird auch schon gehen.

Aber Riekchen wird mir schrecklich fehlen.
Adieu, meine Schöne, mein liebes kleines Riekchen!











Samstag, 7. September 2019

Seniorinnenresidenz Hildesheim

Riekchen und Carölchen, unsere beiden pflegebedürftigen Hühner, verbringen ihre Tage jetzt in der Seniorinnenresidenz "Hildesheim".
Wir haben mit einem Steckzaun ein kleines Areal abgegrenzt, so dass sie nicht vom Rasenmähroboter gestört werden, der Hund ihnen auch den Napf nicht leer futtern kann, was er gerne mal macht... und sie insgesamt ihre Ruhe haben.
Außerhalb der Mäh- und Futterzeiten ist ein Tor des Zaunes offen. Dann turnt Carölchen irgendwo ganz hinten im Garten herum und durchkämmt wie gehabt die wildesten Ecken.

Ein Blick auf die Seniorinnenresidenz "Hildesheim".
Carölchen inspiziert die Inneneinrichtung.
Futterzeiten sind wichtig!
Aber auch die Ruhezeit danach!
Der Rasenmähroboter "Thomas' Schaf" kann nicht stören.

.... und muss abdrehen.
Andere Zaungäste stellen sich ein.
... und würden gerne mal am Futter naschen.

 




Mittwoch, 4. September 2019

Die kleine Seniorinnen-Gruppe

Riekchen hält sich wacker, futtert wie ein kleiner Scheunendrescher, schwächelt aber immer noch. Wir wissen ja, dass sie nicht wieder ganz gesund werden kann.
Und auch Carölchen, von der ich schon seit einem Besuch in der Tierklinik Anfang Juli weiß, dass sie nicht mehr viel Lebenszeit hat, wird nun doch deutlich langsamer.
Wir mussten uns in den letzten Wochen langsam und mühsam daran gewöhnen, dass der Abschied von den letzten Hühnern unserer 1. Generation näher rückt. Ein Abschied, der umso schwerer wird als Riekchen und Carölchen mit ihrer witzigen und liebenswerten Art uns besonders am Herzen liegen.
Nur Agathe hält dann noch die Stellung der 1. Generation. Aber ich glaube, sie hat in ihrem ganzen Leben nie ein Ei gelegt und deshalb eine viel stabilere Gesundheit als die anderen Hühner. Agathe war immer schon kräftig und schwer und hat ein wunderschön dichtes Gefieder. Immerhin sie bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten.

Riekchen und Carölchen bilden jetzt eine kleine Seniorinnen-Gruppe in unserem Garten. Riekchen wird inzwischen nicht mehr als Chefin akzeptiert und von den anderen massiv angegriffen, wenn sie ins Revier kommt. Darum müssen wir sie separieren, weil sie nicht die Kraft hat sich gegen die Angriffe zu wehren. (Hühner sind mit Kranken leider alles andere als zimperlich...)
Weil Carölchen ohnehin immer schon am liebsten durch unseren Garten marodierte und auch lieb zu Riekchen ist, bilden die beiden jetzt tagsüber die kleine Seniorinnen-Gruppe im Garten. Abends geht Carölchen in den Stall ins Hühnerrevier. Sie wird sofort integriert und gehört noch zur Gruppe.
Riekchen schläft stattdessen drinnen im Welpenstall.
Als wir die Hühner damals bekamen, haben wir noch nicht an ihr Altwerden gedacht. Jetzt erleben wir, wie es ist, wenn Hühner alt und pflegebedürftig werden.
Auch das hat seine Zeit.

Carölchen (links) und Riekchen (rechts) bei uns im Garten.


Sonntag, 1. September 2019

Riekchen geht es nicht gut

Heute kein fröhlicher Beitrag von unseren Hühnern. Unserem Riekchen geht es nicht gut. Sie ist schwach und wir sind nicht sicher, ob sie sich noch einmal fängt oder ob es weiter abwärts geht.
Sie mag immer noch gerne fressen, das ist immerhin ein gutes Zeichen, aber ansonsten ist sie wesentlich schwächer als normal. In der Klinik war ja schon deutlich geworden, dass sie viele kleine Tumore in der Leber hat, aber da hatten wir noch Hoffnung, sie noch eine Weile bei uns zu haben. Es ist jetzt doch sehr schnell bergab gegangen.
Wir haben sie tagsüber immer mal in unserer Nähe, um sie zum Futtern zu animieren, damit sie nicht noch schwächer wird.
Wir gucken, wie es ihr geht. Solange sie noch Lebensmut hat, mit Wonne frisst und trinkt, und wir nicht den Eindruck haben, dass sie Schmerzen leidet, bleibt sie bei uns und wird betüdelt.


Sonntag, 25. August 2019

Clickertraining mit Hühnern

Heute einmal ein Blog-Beitrag, der nicht direkt von unseren Hühnern erzählt - jedenfalls noch nicht.
Vor einiger Zeit erzählte mir unsere Tierärztin, dass es in unserer Gegend eine sehr gute Tiertrainerin gäbe, die "Clickertraining" für Hühner anböte.
Da ich mich immer schon für das Clickern interessierte, war das DIE Gelegenheit, das einmal auszuprobieren.

Hühner sind für das Clickertraining wunderbar geeignet, weil man sie nur mit positiver Verstärkung motivieren kann. Wenn man Hühner "strafen" will, erstarren sie und machen gar nichts mehr.
Darum kann man an und mit ihnen sehr gut lernen, wie positive Verstärkung funktioniert.
An diesem Einsteigertag auf dem schönen Hof bei Nina lernt man die Grundlagen des Clickertrainings. Ich finde es absolut empfehlenswert!



Donnerstag, 22. August 2019

Mit Riekchen in der Tierklinik


Mit einem Huhn zur Tierärztin oder gar in eine Tierklinik zu fahren, ist immer noch sehr ungewöhnlich. 
Man kann getrost mit Hamstern, Eidechsen, Kanarienvögeln, Spinnen oder Schlangen zum Tierarzt gehen. Mit einem Huhn ist das "merkwürdig". Da wird eher kurzer Prozess gemacht, wenn es krank wird oder leidet.
Die Journalistin Michaela Schießl, selbst leidenschaftliche Hühnerhalterin, hat vor einiger Zeit einen großartigen Artikel darüber geschrieben, wie verwunderlich es offenbar ist, mit einem geliebten Huhn zur Tierärztin zu gehen.

Tot oder legend - Was passieren kann, wenn man mit einem Huhn zum Tierarzt geht


Weil Hühnerhalter/innen mit ihren „Nutztieren“ so selten zu ÄrztInnen gehen, kennen sich auch nur wenige Veterinärmediziner/innen mit Hühnern gut aus. Auch unsere Ärztinnen, die wir sehr schätzen, sind da keine Spezialistinnen.

Dr. Marko Legler aber, an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover, ist so ein Spezialist für Hühner.
Nun legte unser Riekchen seit einer Weile öfter Schichteier. Das sind klumpenartige Gebilde, die entfernt an gestocktes Eigelb erinnern. Wenn Schichteier häufiger auftreten, sind sie ein Alarmsignal. Dann ist mit dem Legedarm etwas nicht in Ordnung. Die Gefahr, dass das Huhn dann plötzlich an gestauten Schichteiern stirbt, ist relativ groß.

Ich wollte wissen, was mit Riekchen los ist und bin darum mit ihr nach Hannover in die Tierärztliche Hochschule gefahren.Es war dort richtig schön zu erleben, dass ein Tierarzt ein Huhn als Patientin wichtig nimmt und gründlich untersucht.

Riekchen hat wohl eine durch viele kleine tumorartige Gebilde vergrößerte Leber. Weil das lauter kleine Abszesse sein könnten, bekommt sie jetzt Antibiotika.
Und sie hat einen Hormonchip bekommen, der für einige Monate die Eiproduktion verhindert. Dann kann sich ihr Legedarm erholen.Wir hoffen, dass wir unserem Riekchen auf diese Weise noch zusätzliche Lebenszeit schenken können.
Dr. Legler hat mir gestattet, die Untersuchung zu dokumentieren.




Dienstag, 13. August 2019

Urlaub und Holunderbeeren

Wir haben Urlaub, darum macht auch der Blog ein bisschen Ferien. Aber allen Hühnern geht es gut. Sie mögen das gemäßigte Wetter jetzt viel lieber als die Hitze im Juli und sind daher agiler.
Im Hühnerrevier sind die Holunderbeeren reif geworden. Die unten hängenden sind schon komplett abgeknuspert. Wer noch selbst welche bekommen will, muss hoch hoppsen. Irmi kann das gut.
Die anderen kriegen die Beeren von weiter oben dann als Snack gereicht.
Holunderbeeren sind eine kleine Vitaminbombe für die Hühner, die sie genießen. Und im Gegensatz zum Menschen, vertragen Hühner die Beeren direkt vom Strauch sehr gut.


Sonntag, 21. Juli 2019

Geteilte Maus ist halbe Maus... Nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet!

Hühner sind keine Vegetarierinnen. Sie lieben außer Körnern und Grünzeug auch Würmer und Käfer und sind begeistert, wenn sie solche finden. Das hört man dann an einem ganz aufgeregten kleinen Zwitschern, das unglücklicherweise auch alle anderen Hühner auf den Plan lockt. Dann muss die Henne mit ihrer Beute losrennen.
Der größte Hit aber sind frische Mäuse. Wenn man sie schon nicht selber fängt, auch die halben mit einem anderen Vorbesitzer...


Sonntag, 14. Juli 2019

Abends halb 10 in Deutschland

Unsere Hühner drehen abends gerne noch eine Runde durch unseren Garten. Jedenfalls ein Teil unserer Hühner: Irmi, Agathe, Klementinchen, Julia, Carölchen und Riekchen.
Darum warten sie irgendwann gegen 21.30 Uhr am Tor, weil sie wissen, dass wir sie dann noch ein halbes Stündchen in unseren Garten lassen. Das finden sie super. Aber wenn es dunkel wird, gehen sie von alleine ins "Bett", wenn sie denn können... Wer nicht kann, kriegt Hilfestellung. 😊


Samstag, 13. Juli 2019

Hilde ist heute Nacht gestorben.


Wir sind sehr traurig. Hilde ist heute Nacht im Schlaf gestorben. Wir wissen nicht, was ihr gefehlt hat. Seit ein paar Tagen war sie etwas ruhiger als normal, hat aber immer noch gefressen, und auch ihr Kamm leuchtete kräftig rot. Und nun ist sie einfach während der Nacht gestorben.

Hilde hatte ja zu Beginn schon einige gesundheitliche Probleme, und wir mussten sie eine Weile von den anderen separieren. Für sie haben wir "Hildesheim" besorgt, den kleinen Ausweichstall in unserem Garten für kranke Hühner. Den mochte sie sehr.
Sie wurde unser "Gartenhuhn" und liebte es, wenn sie dort herumstreifen konnte.
Wenn wir die Hühnerschar morgens aus dem Stall holten, lief sie uns oft nach, weil sie in unseren Garten, nach "Hildesheim" wollte. Wenn sie sehr drängelte, und wir ihr dann die Hände entgegen streckten, ist sie fast darauf gesprungen, weil sie mitkommen wollte. Sie ließ sich dann vertrauensvoll und bereitwillig in den Garten tragen. Ein paar Stunden war sie dann dort und legte in "Hildesheim" ihr Ei. Das gefiel ihr.
Hilde war sehr lieb und zutraulich. Sie wäre am liebsten bei uns eingezogen. Wir hatten gehofft, dass sie sich den drei neuen Hühnern anschließen würde und dann die Hühnergesellschaft wieder mehr schätzen würde. Als sich Paulinchen gestern Nacht im Stall an sie kuschelte, habe ich mich gefreut.
Leider wird es nun aber doch keine neuen Hühner-Freundschaften mehr geben.

Adieu, kleine Hilde, unser liebes Gartenhuhn!

Sonntag, 7. Juli 2019

Nina, Olivia und Paulinchen sind angekommen! Und Gesa und Friedrich bringen 16 glückliche Hühner auf die Insel!

Heute sind noch einmal drei Hennen bei uns eingezogen. Mit Nina, Olivia und Paulinchen sind wir jetzt komplett.


Samstag, 6. Juli 2019

Hopps!

Im Revier der Hühner steht ein kleiner Stachelbeerbusch. Die Hühner haben entdeckt, dass reife Stachelbeeren lecker sind und die Beeren an den unteren Ästen alle abgepflückt. Vor allem Riekchen liebt die süßen Beeren. Nun hängen aber nur noch oben welche..... zu weit oben!
Man kommt nur noch mit etwas Hilfe zu einer Stachelbeere - oder mit einem kleinen Hopps! Und Riekchen will schließlich unbedingt noch Beeren haben!!


Sonntag, 30. Juni 2019

36° und es wird noch heißer...

Hühner mögen die momentane Hitze nicht. Sie haben es lieber kühler als zu heiß. Außerdem haben sie keine Schweißdrüsen. Sie fächeln sich daher Luft zu, indem sie die Flügel etwas anheben und sie hecheln, um sich etwas Kühlung zu verschaffen. Das ist alles ganz normal für Hühner und kein Alarmzeichen.
Außerdem ziehen sie sich in den Schatten der Büsche zurück und nehmen ihre geliebten Sandbäder. Wasserbäder zur Abkühlung mögen sie nicht so, obwohl ich ihnen einige flache Schalen zur Abkühlung bereit gestellt habe.
So liegen sie meist im Schatten und pudern sich (gegenseitig) die Nasen. 😊


Mittwoch, 26. Juni 2019

Anything goes! :-)

Abends, kurz vor dem Schlafengehen, drehen die Hühner noch eine Runde durch den Garten. Und haben dabei freundliche Gesellschaft.
Manchmal fragen mich Leute, ob denn Hühner und Hund oder Hühner und Katzen zusammen gehen. Wie man sieht: Anything goes! 💓




Sonntag, 23. Juni 2019

Unsere Mädelz

Allen Hühnern geht es sehr gut und sie genießen den Sommer. Also wieder einmal ein paar Portraits unserer Schätze:

Agathe
immer noch unser größtes Huhn. Nicht mehr das arme Hascherl am Ende der Hackordnung, aber auch nicht mehr die Furie, die sie nach dem Einzug der Neuen war. Sie hat sich beruhigt, gehört aber jetzt mit Riekchen und Carölchen zur Chefinnen-Etage, was sie sichtlich genießt.



Carölchen, die Süße. 
Sie ist gealtert und nicht mehr so wild wie sie früher war.  Die Zeiten, in denen sie ganz alleine U-Bahn-Schächte in unseren Garten gebuddelt hat, gehören wohl der Vergangenheit an.


Hilde
Sie ist unser "Gartenhuhn", sehr zutraulich inzwischen und liebend gerne mal für ein paar Stündchen in unserem Garten. Sie legt auch lieber ihr Ei in aller Ruhe in dem kleinen Extra-Hühnerstall. Aber am Nachmittag geht sie dann wieder zu den anderen und chillt gemeinsam mit ihnen.


Irmi
Sie ist ein friedliches Huhn in der Mitte der Hackordnung. Irmi verträgt sich mit allen gut und liebt ihre Sandbäder.


Julia
Julia ist ein schlaues Huhn, das sich mit viel Diplomatie in die Chefinnen-Etage geschmuggelt hat. Sie liegt oft beim Führungstrio Riekchen, Carölchen, Agathe und wird von denen nicht weggescheucht.



Klementinchen
Klementinchen hätte gerne einen Platz weiter oben in der Hackordnung. Aber Riekchen lässt sie nicht, und eine Revolte traut sie sich nicht. So wartet sie auf ihre Stunde.



Loretta
Loretta ist ganz unten in der Hackordnung, was sie offenbar wenig stört. Ihr liebster Platz ist immer an der Theke. Sie hat eine Schwäche für frisches Wasser. 



Mariechen
Sie hat den zweiten Platz von unten in der Hackordnung, was sie wesentlich mehr aufregt als Loretta, die noch eine Stufe tiefer ist. Aber auch Mariechen ist schon etwas ruhiger geworden in den letzten Monaten.


Riekchen
Immer noch die Chefin von allen, immer noch die Schönste, und immer noch mein Liebling. Ihr wacher, kluger Blick und ihre Aufmerksamkeit sind einfach wunderschön. Ich hoffe, sie bleibt uns noch ganz lange erhalten.