Donnerstag, 30. Juli 2020

Familienzusammenführung um 5 Uhr morgens

Unsere beiden Junghühner und die operierte Queenie haben ja eine Weile separiert von den anderen gelebt. Sie sind dabei ein schönes Trio geworden. Jetzt war es an der Zeit, dass sie ins Hühnerrevier umziehen.
Das Problem dabei ist die Hackordnung. Die lässt sich leider nicht umgehen. Wer immer neu ins Hühnerrevier einzieht, wird auf seinen Platz in der Hackordnung gewiesen. Und das geht mit Hacken und Scheuchen. Leider lässt sich das mit keinem Trick oder Kniff vermeiden. Da müssen die Neuen durch. Das ist für uns immer eine blöde Zeit, weil uns die gepiesackten Hühner wirklich leid tun. Aber helfen können wir nicht. Wir achten nur immer auf, dass es keine ernsteren Verletzungen gibt.
Das sieht auch für unsere Augen schlimmer aus als es für die Hühner ist. Die haben die Hackordnung in den Genen und finden das völlig normal und wohl nicht so dramatisch.
 Die Neuen haben wir heute Nacht in den Stall gesetzt, dann wachen die Alten und Neuen morgens schon zusammen auf. Und dann muss man nur noch sehen, dass die Neuen immer genug Platz haben, um zu flüchten, wenn sie zu dolle gescheucht oder gehackt werden.
Bei unseren Dreien hat es eigentlich ganz gut geklappt. Es hätte schlimmer kommen können. Sie haben sich jetzt schon nach einem Tag gut eingelebt im neuen Revier.
Und spätestens nach ein paar Wochen ist ohnehin die Rangfolge in der Hühnerschar geklärt und dann werden sie alle friedlich zusammenleben.


Sonntag, 5. Juli 2020

Queenies Verwandlung

Als Queenie im Dezember zu uns kam, war sie ziemlich kahl und zerzaust. Als sie das erste Mal bei der Tierärztin war, sagte die: "Was ist das denn für ein zerrupftes Wesen?!"
Und dann hatte sie im April noch das große Schichtei im Bauch, das ihr herausoperiert werden musste. Ein wirklich schwieriger Start für die Kleine!
Aber sie hat sich herausgemacht. Und wie! In den letzten beiden Monaten ist aus ihr ein bildschönes Huhn geworden. Und wir sind heilfroh, dass die Süße noch bei uns ist!!