Sonntag, 31. Januar 2021

Frost und Frust

 Seit gestern wissen wir, dass die Stallpflicht für unsere Hühner noch einmal bis zum 15. April verlängert wird. Das ist für uns alle ein großer Frust.


 

Sonntag, 24. Januar 2021

Nahaufnahmen

 Es war mal wieder an der Zeit, Fotos von unseren Schätzen zu machen. Ich finde sie nämlich wunderschön. 💓







Sonntag, 17. Januar 2021

Ypsi

 Unserem jüngsten Huhn, Ypsi, geht es richtig gut. Trotz ihrer Gehbehinderung, mit der sie immer besser zurechtkommt, ist sie munter unterwegs. Sie ist auch ein sehr zutrauliches und plauderiges Huhn, mit dem man sich immer gut unterhalten kann. Ypsi, unsere Süße! 💓

Der zwitschernde Sound im Hintergrund ist übrigens die zahlreiche Spatzenschar in unserer Hecke.



Samstag, 2. Januar 2021

Trennungen und Neubeginn

 


In letzter Zeit wurde zusehends offensichtlich, dass mit unseren vier "Hühnern vom Penny-Markt", die Anfang November bei uns eingezogen waren, etwas grundsätzlich nicht stimmte. Drei von ihnen waren sehr still, standen nur herum und entwickelten sich kaum weiter. Auch ihre Kämme blieben winzig und recht blass. Nur die vierte, Ylva, die jetzt Ypsi heißt, war mobil und machte immer mehr den Eindruck der Entwicklung eines normalen Huhns.
 
Schließlich sind wir der Sache - mit Hilfe von Steffi und Julia von Rettet-das-Huhn, auf den Grund gegangen, und es zeigte sich, dass Xenia, Wilma und Vivi eine Entwicklungsverzögerung haben, die ihnen auf Dauer das Leben mit unseren anderen Hühnern unmöglich macht. Sie sind zu schwach und würden von den "Alten" heftig gepiesackt werden. Hühner sind da gnadenlos. Und da die Drei schlecht laufen können, könnten sie auch nicht fliehen.

Inzwischen gibt es eine Reihe von Junghühnern, die vor dem Einstallen aussortiert werden, die diese Verzögerung aufweisen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat herausgefunden, dass diese Tiere als Küken eine Enterokokken-Infektion durchlaufen haben, die sie nachhaltig geschädigt hat. Wie sehr sie sich noch entwickeln können, ist offen. Aber dass sie im Zusammenleben mit gesunden Hühnern keine Chance haben, ist klar.

Nun wird Saskia aus Hessen eine Gruppe von diesen "Kükis" zusammenstellen, die bei ihr einen eigenen Stall und ein eigenes Revier haben werden.
Und so sind Vivi, Xenia und Wilma gestern nach Hessen umgezogen. Eine Reihe von Hühnern sind in einer Fahrkette von Hamburg bis Hessen gefahren. Thomas ist von uns aus bis Göttingen gefahren. Am Rasthof Allertal hat er zu unseren noch vier Körbe aus Hamburg übernommen, dann noch drei Körbe in Hannover. In Göttingen hat Saskia dann die Hühner übernommen. 7 davon kommen jetzt in die neue "Küki"-Gruppe, dazu hat sie noch einen Pflegefall bekommen. Die anderen Pfleglinge sind zu Irene gezogen, die sich in Kassel an der Autobahn mit Saskia getroffen hat, um ihre Hühner zu übernehmen.

Thomas sagt, ich soll hier unbedingt erwähnen, wie gut diese organisierte Fahrkette von Rettet-das-Huhn geklappt hat. Alle Fahrenden waren pünktlich mit den Hühnern an den vereinbarten Übergabepunkten. Alles ging absolut reibungslos und freundlich über die Bühne.
Und alle Hühner sind wohlbehalten in ihrem neuen Zuhause angekommen. 

Mir ist die Trennung von Vivi, Xenia und Wilma sehr schwer gefallen, aber ich musste einsehen, dass wir nicht die Möglichkeit haben, ihnen hier ein eigenes Hühnerhaus und ein eigenes Revier einzurichten. 

Und Ypsi, die jetzt hier allein ist, kommt überraschend gut klar. Sie hat nun ein kleines Tages-Revier neben der Voliere mit den anderen, und da geht es ihr recht gut. (Nachts schläft sie weiterhin im Welpenstall in einem Dachzimmer im Haus.) Sie ist jedenfalls ganz munter und mobil. 

(Nach dem "Dreharbeiten" wird das Revier von Ypsi übrigens immer wieder Stallpflichtgerecht mit einer transparenten Plane abgedeckt. Nur zum kurzen Filmen ist das so offen.)

Freitag, 1. Januar 2021

Frohes Neues Jahr - mit einem niedlichen neuen Ritual

Wir haben immer noch Stallpflicht. Offenbar als willkommene Abwechslung im öden Volierenalltag, haben sich die Hühner etwas Neues angewöhnt.