Dienstag, 18. Juni 2019

Eierdiebe!!!

In letzter Zeit sind uns einige Male Eier aus dem Stall geklaut worden. Da Menschen kaum ungesehen in unser Hühnergehege kommen, mussten es irgendwelche Tiere sein.
Gestern waren ganz offenbar wieder Eier verschwunden, darum wollten wir der Sache jetzt mit einer Wildkamera auf den Grund gehen:

09:58:50 Uhr
Die Kamera ist installiert. Riekchen und Mariechen wollen Eier legen.Mariechen ist zuerst dran. Riekchen muss warten. Denn alle haben EIN Lieblingsnest.


10:00:20 Uhr
Riekchen muss noch immer warten...

10:09:05 Uhr
So ein Ei braucht Zeit und Ruhe...

 10:13:35 Uhr
Endlich ist Mariechen fertig!

10:16:50 Uhr
Mariechen hebt ab. Endlich ist Riekchen allein.
 

10:24:20 Uhr
Irmi betritt die Lege-Bühne...

10:26:35 Uhr
Jetzt muss sie sich gedulden.

10:28: 50 Uhr
Auch Riekchen hat die Ruhe weg beim Legen.

10:44:05 Uhr
Gut Ei will Weile haben! Irmi prüft das Nebennest. 

10:47:20 Uhr
Das Nebennest wird verworfen.

10:48:05 Uhr
Jetzt mault Irmi mal kurz über die Bande. 

10:52:20 Uhr
Riekchen ist fertig und räumt das Feld!

10:55:05 Uhr
Riekchen bejubelt ihr Ei! ❤

11:05:35 Uhr
Auch Irmi ist mit einem schnellen Ei durch.

11:10:05 Uhr
Alles ruhig!

11:10:35 Uhr
AHA!!!! Da ist die Diebin!

11:10:50 Uhr
Und schon wieder verschwunden.

12:04:04 Uhr
Zweiter Versuch!

14:59:47 Uhr
Den Rest des Tages blieb es ruhig. 

Wir haben noch keine Idee, wir wir den Eierklau der Krähe vermeiden können. Sie ist so mutig, dass sie durch die nur einen Spalt geöffnete Voliere und die Hühnerklappe hopst, obwohl sie eigentlich Respekt vor den Hühnern hat. Wir müssen mal überlegen, was wir gegen den Eierklau tun können. Noch haben wir keine zündende Idee.

Montag, 10. Juni 2019

Klementinchen im Abenteuerland

Klementinchen ist eines unserer Hühner aus der Januar-Rettung. Sie hat sich in den letzten Monaten wunderbar entwickelt und ist ein hübsches, fittes Huhn geworden.
Klementinchen ist sehr abenteuerlustig und inzwischen fast so gut wie Carölchen im Ausbrechen aus dem Hühnergehege und Einbrechen in unseren Garten. Den erkundet sie dann bis in die hinteren Ecken - und wir lassen sie, weil sie das so sehr genießt. ❤



Sonntag, 2. Juni 2019

Agathe, Riekchen und Carölchen - Zwei Jahre mit unseren ersten Hühnern

Vor genau zwei Jahren sind unsere Hühner bei uns eingezogen. Von den ersten Sieben sind noch Agathe, Riekchen und Carölchen dabei.
Ich glaube, Agathe hat noch nie in ihrem Leben ein Ei gelegt. In der Halle damals nicht und bei uns auch nicht. Vermutlich sah sie deswegen damals schon so gut aus und ist sie auch jetzt noch so gut befiedert und kerngesund.
Riekchen und Carölchen merkt man dagegen die Jahre und das viele Eierlegen an. Sie machen einen wesentlich älteren und zarteren Eindruck. Klarer gesagt, sind ihre kleinen Körper einfach "verbrauchter" und ausgelaugter. Aber ich hoffe, dass wir sie trotzdem noch lange um uns haben.

So sahen sie vor zwei Jahren aus:


Ich bin froh, dass sie jetzt schon so lange ein glückliches Hühnerleben haben und dass man ihnen längst nicht mehr ansieht und anmerkt, wie schwer die ersten eineinhalb Jahre ihres Lebens waren.

Jetzt ist es ein gutes Leben, vor allem ist es ein sehr gutes Leben, das wir mit ihnen haben. Denn Hühner machen glücklich! 💓






Samstag, 18. Mai 2019

Neues aus Hildes-Heim

Hilde ist wieder ganz gesund und topfit. Sie legt inzwischen auch wieder schöne Eier. Aber seitdem sie krank und von den anderen separiert war, ist sie in der Hühnerschar eine Außenseiterin. Sie hält sich immer etwas abseits und wird trotzdem von Loretta und Mariechen ziemlich gescheucht. Manchmal kann sie nicht einmal in Ruhe ihr Ei legen oder fressen.
Darum holen wir sie jetzt jeden Tag ein paar Stunden in unseren Garten. Da kriegt sie ihr eigenes Futter und legt in "Hildes-Heim", dem kleinen blauen Extra-Hühnerstall, in Ruhe ihr Ei.
Inzwischen scheint sie diese kleinen Auszeiten von den anderen "Zicken" zu genießen und wartet morgens schon ein bisschen darauf, dass sie in den Garten getragen wird - nach Hildes-Heim. Gesellschaft hat sie dort auch - nur keine Hühner-Gesellschaft.  😄
Aber irgendwann spätnachmittags will sie dann auch wieder ins Hühner-Revier. Mit diesem Doppel-Leben scheint es Hilde ziemlich gut zu gehen.
Anfang Juli werden noch zwei neue Hühner von "Rettet das Huhn" bei uns einziehen. Vielleicht wird sie dann auch wieder ein bisschen integrierter, wenn die Karten in der Hackordnung neu gemischt werden.



Sonntag, 5. Mai 2019

Julchen

Julchen mit dem grünen Ring ist das Pfiffigste unserer neuen Hühner. Sie hat sich mit viel Geschick und Hartnäckigkeit sofort einen Platz in der Chefetage bei Riekchen, Carölchen und Agathe erobert. Von Anfang an hat sie sich unbeirrt nachts auf der Stange den Platz neben Carölchen ertrotzt. Überhaupt ist Carölchen ihre Heldin. Sie hängt sich oft an sie heran und buddelt neben ihr energisch an Wegen aus dem Gehege.
Ich vermute, dass Julchen irgendwann die Führung der Hühnerschar übernehmen wird, falls Riekchen mal nicht mehr da sein wird. Sie hat genau die richtige Mischung aus Diplomatie und Energie, die sie dafür braucht. Auf alle Fälle ist sie ein sehr kluges Huhn mit besonders wachem Blick.



Sonntag, 28. April 2019

Go to sleep my little nine...

Unsere Hühner sind bekanntlich Nachteulen. Sie haben keine Lust "ins Bett" zu gehen. Nur Hilde zieht sich meistens als erste in ihr Schlafnest zurück. Die anderen trödeln ein, wenn es höchste Zeit und dunkel wird.
Nach und nach ziehen sie sich auf die Stangen oder in die Nester zurück, hier und da gibt es noch ein kleines Scharmützel, bis dann endlich wunderbare Ruhe einkehrt, untermalt von leisem Schnorcheln.

(Meine Kamera kann trotz Dunkelheit noch recht gut aufnehmen. Es ist also tatsächlich deutlich dämmeriger als es auf dem Video erscheint.)


Samstag, 20. April 2019

Let's dance!

Vor zwei Jahren bzw. vor einem Jahr (bei unseren Neuen) mussten unsere Hühnchen noch vor Ostern in den industriellen Legehallen schuften.
Jetzt amüsieren sie sich in der warmen Frühlingssonne mit ihrer zweitliebsten Beschäftigung nach dem Fressen: Sie buddeln!
Und irgendwie hat das etwas sehr Fröhliches und Rhythmisches - fast wie ein Tanz.
Also: Let's Dance!


Dienstag, 16. April 2019

Gittes letzter Tag

Am Wochenende haben wir so gehofft, dass auch Gitte wieder ganz gesund wird. Sie war am Sonnabend plötzlich so munter und hungrig.
Leider war das nur ein kurzes, letztes Aufflackern, und gestern mussten wir sie schweren Herzens einschläfern lassen als sie nicht mehr laufen konnte.
Fast zwei Jahre war unsere süße Diva bei uns, und ich bin froh, dass immerhin mehr als die Hälfte ihres Lebens schön war.


Mittwoch, 10. April 2019

In der Kurklinik

Gitte und Hilde werden nicht richtig gesund. Wir mussten sie von den anderen Hühnern separieren. Erstens ist nicht sicher, ob sie eine ansteckende Erkrankung haben, denn trotz vieler Untersuchungen gibt es keine eindeutige Diagnose. Und zweitens sind die anderen Hühner leider ziemlich fies zu den Kranken und scheuchen sie gnadenlos fort.
So haben wir second-hand eine kleine "Kurklinik" besorgt, in der sie es sich tagsüber gemütlich machen können. So lange es nachts sehr kalt ist, schlafen sie aber weiterhin im Welpenstall drinnen.
Die beiden finden den kleinen Hühnerstall, der in Sicht-und Hörweite der anderen Hühner ist, offenbar ganz gemütlich und verleben jetzt ruhige und friedliche Tage im "Kurpark". Zum Glück verstehen sich die beiden gut und schlafen nachts immer eng aneinander gekuschelt.






Sonntag, 31. März 2019

Die Spaghettizange im Hühnerstall

In einem Hühnerforum fragte vor kurzem eine Frau danach, wie man den Hühnerstall säubern könnte ohne sich sehr bücken zu müssen. Da habe ich von meiner Spaghettizange geschrieben, die ich mir für ein paar Euro gekauft und zweckentfremdet habe. Die ist nämlich hervorragend geeignet, um täglich schnell den Hühnerstall zu putzen. Hühner fressen tagsüber ja ordentlich, und das fällt dann nachts in den Stall.
Dieses Video ist also ziemlich kacke. 😄


Samstag, 23. März 2019

Hilde - Endlich wieder fast gesund

Schon vor zwei Wochen haben Hilde und Irmi geschwächelt. Nach der Diagnose "Spulwürmer" bekamen alle Hühner eine Wurmkur, und Irmi war schnell wieder auf dem Damm und fit.
Aber Hilde schwächelte weiter. Ein zweiter Besuch bei der Tierärztin brachte noch keine wirkliche Besserung. Was ihr fehlte, wurde nicht deutlich. Aber dass sie kränkelte war nicht zu übersehen.
Nachdem sie immer schwächer wurde und nicht mehr fressen mochte, wurden bei der Ärztin stärkere Maßnahmen nötig. Hilde bekam jetzt Antibiotika und Hausarrest, jedenfalls nachts. Am Tage durfte sie mal ein paar Stunden auf den Rasen zum Sauerstoff-Tanken.
Gestern dann war sie ganz müde, mochte nicht mehr fressen und nicht mehr laufen. Wir waren sehr besorgt um sie. Sie wurde sogar "zwangsernährt" mit einem Power-Drink, damit sie nicht völlig zusammenklappte. Abends gab es das Antibiotikum mit verquirltem Eigelb und Traubenzucker.
Und heute dann ging es endlich aufwärts. Sie war aktiv und mochte wieder fressen. Vielleicht hat das Antibiotikum jetzt angeschlagen?
Ihre Freundin Irmi haben wir zu ihr in unseren Garten gesetzt, und die beiden haben es sich den ganzen Tag lang richtig gemütlich gemacht.


Sonntag, 17. März 2019

Mariechen

Unser Mariechen hatte vom ersten Tag an eine besondere Eigenschaft. Sie läuft viel und hektisch umher. Meist nicht, um vor irgendetwas zu flüchten, sondern einfach so. Das ist ihre bevorzugte Fortbewegungsart.
Sie ist nicht die Letzte in der Hackordnung und kann sich ordentlich wehren, wenn ihr etwas gegen den Strich geht, aber trotzdem rennt sie oft wie ein aufgescheuchtes Huhn umher - ohne aufgescheucht zu sein. Das sieht meist sehr niedlich aus. 😊


Dienstag, 12. März 2019

Diagnose

Nachdem es Hilde und Irmi nicht wirklich besser ging und sie immer noch etwas schlapp und appetitlos waren, sind wir heute mit den beiden zur Ärztin gefahren.
Zwei Hühner im Transportkorb sind in einer Landtierarztpraxis immer noch eine Show. Meist werden hier die Hühner kurzerhand geschlachtet, wenn sie krank sind. In die Tierarztpraxis kommen nur selten mal welche. Schon gar nicht im Hühnerpulli, wie bei meinem ersten Besuch vor knapp zwei Jahren. 😃 Die Ärztin ist aber sehr nett. Und auch, wenn diese Umgehensweise für sie neu ist, nimmt sie das doch mit Interesse und etwas amüsiert auf.
Sie konnte heute auf Anhieb bei den diffusen Symptomen auch nichts Genaues sagen. Die Hühner bekamen daher eine kleine Aufbauspritze und ich die Aufgabe, mit einer Kotprobe der Hühner wiederzukommen.
Als ich die genommen habe, war die Diagnose schon klar: Ein langer Spulwurm fand sich gut sichtbar in der Probe. Das passt auch sehr gut zum Erscheinungsbild der beiden: Etwas müde und appetitlos. Zusammen mit Durchfall und eingeschränkter Legetätigkeit der Klassiker bei Spulwürmern.

In der Praxis haben wir dann nur noch die Wurmkur für alle abgeholt. Die bekommen sie jetzt 7 Tage lang mit dem Trinkwasser, und dann sollten alle Hühner wurmfrei und fröhlich sein.