Es
ist jedesmal ein Glückstag, wenn neue Hühner von "Rettet das
Huhn" bei uns einziehen.
Nach 18 Monaten unter Kunstlicht ist es
eine Wonne zu sehen, wie die Hühner anfangen zu leben. Wir freuen
uns, dass jetzt Daisy, Elli, Franzi und Gisela bei uns sind.
Es gibt schlechte und gute Nachrichten aus unserem Hühnerrevier. Leider ist eines unserer Golden Girls vor zwei Wochen gestorben. Rose wurde krank, und als unsere Tierärztin nicht mehr weiter wusste, bin ich mit ihr in die Tierklinik nach Hannover gefahren. Aber auch dort gab es keine eindeutige Diagnose. Sie wurde einfach immer schwächer, und wir mussten sie schließlich einschläfern lassen. Das war sehr traurig. Hier ist Rose an ihrem letzten Tag. Da war sie so schwach, dass sie nicht mehr aufstehen mochte.
Allen anderen Hühnern geht es zum Glück sehr gut. Caruso und seine Mädelz sind offenbar sehr glücklich miteinander. Sie genießen die ersten Frühlingstage sehr.
Allen 8 Hühnern geht es zur Zeit ganz gut. Sie sind gesund und vertragen sich. Es ist eine Wonne, Caruso im Kreis seiner Mädelz zu sehen. Langsam aber sicher arbeitet er daran, der Hahn im Korb zu werden. Aber noch ist er etwas schüchtern. Wir sind ganz entzückt von unserer kleinen friedlichen Truppe.
Allerdings sind uns drei Hühner von "Rettet das Huhn" zu wenig. Darum werden im Frühjahr noch ein paar neue Rettis einziehen, wenn wieder ausgestallt wird.
Wir haben uns vor Jahren eine Wildcamera angeschafft, mit der man sehen kann, welche Tiere sich nachts bei uns tummeln. Aber die Camera ist auch gut geeignet, um mal zu gucken, wie unsere Hühner abends schlafen gehen. Caruso hat sich wunderbar eingelebt. Es geht ihm prima, und die Golden Girls mögen ihn sehr gerne. Die anderen Rettis arbeiten noch daran.
Wir haben gestern einen kleinen Zwerghahn bekommen: Caruso!
Caruso vertrug sich nicht mit den anderen Hähnen auf dem Hof unserer Freundin. Also ist er umgezogen, zu uns. Er ist jetzt einen Tag da, aber lebt sich schon gut ein. Wir freuen uns über Caruso und sind ganz entzückt, wie hübsch und niedlich er ist. Die Golden Girls sehen das auch so. Sie schließen sich ihm schon langsam immer mehr an. Und er schläft heute Nacht schon zwischen ihnen auf der Stange im Stall.
Die Rettis von Rettet-das-Huhn sind noch etwas zickiger. Aber der hübsche Kerl wird sie mit seinem Charme noch rumkriegen.
Unsere Hühner sind noch da, auch wenn wir uns lange nicht gemeldet haben. Anderes war vordringlicher über den Sommer. Leider sind auch im Sommer vier Hühner von unseren Rettis von "Rettet das Huhn" gestorben: (Ul)Riekchen, Zilly, Babette und Clairchen. Wir waren sehr traurig, aber trotz intensiver medizinischer Betreuung mussten wir sie gehen lassen. Babette musste eingeschläfert werden, und am selben Tag starb Clairchen ohne Vorwarnung. Sie sind zusammen bei uns eingezogen und am gleichen Tag gestorben. Nun liegen sie auch zusammen in ihrem Hühnergrab.
Allen anderen Hühnern geht es sehr gut! Auch unserer Seniorin Olivia, die jetzt schon über 4 Jahre bei uns lebt und damit an die 6 Jahre alt sein dürfte. Geradezu biblisch für ein Huhn von "Rettet das Huhn".
Die vier Rettis leben sehr friedlich mit unseren "Golden Girls", den vier Vorwerk-Hühnern zusammen. Die Vorwerkerinnen sind gerade fast durch mit der Mauser, die Rettis fangen gerade an damit. Aber sie sind alle munter unterwegs in unserem Garten, den sie im Winterhalbjahr mit benutzen dürfen. (Nur die Terasse ist mit Steckzäunen abgesteckt, damit die nicht so sehr vollgekackt wird...)
An heißen Tagen wie heute lieben es unsere Hühner, sich in den Schatten von Büschen und Bäumen zurückzuziehen. Da suchen sie Dies und Das und verdösen die flirrendsten Stunden unterm Blattwerk. Allen geht es gut.
Unser zweites Riekchen ist gestorben. Wir sind sehr traurig. (Friede)Riekchen war unser erstes Lieblingshuhn. Und (Ul)Riekchen, die ihr ein paar Jahre später folgte, war auch ganz besonders. Sie ist im Juni 2020 zusammen mit Tabby bei uns eingezogen. Die beiden waren erst 4 Monate alt und wurden aussortiert, weil sie für die Legefabrik nicht geeignet schienen. Sie hatten einfach Glück, denn sie waren putzmuntere Hühner bis vor kurzem. Riekchen hatte keinen Bürzel und sah etwas ungewohnt aus, aber da es auch Araucana-Hühner gibt, die keinen Bürzel haben, hatte sich da vielleicht ein freches Gen eingeschlichen. Riekchen und Tabby waren Freundinnen und sind immer im Duo aufgetreten. Noch in Riekchens letzter Nacht haben sie beide angekuschelt in einem Legenest geschlafen. Mal sehen, wem sich Tabby jetzt anschließen wird. Riekchen hatte Tumore im Bauch entwickelt, wie sie leider viele Legehennen bekommen. Gestern ging es ihr plötzlich deutlich schlechter, und da mussten wir sie gehen lassen. Riekchen war ein sehr zutrauliches und pfiffiges Huhn, das z.B. täglich immer mit großer Aufmerksamkeit und viel Geplauder kommentierte, wenn wir den Stall säuberten. Sie fehlt uns jetzt schon sehr!
Hier sind Riekchen und ihre Freundin Tabby kurz nach ihrer Ankunft bei uns.
Unsere Hühner genießen es wieder sehr, in der warmen Sonne im Sand zu baden. Aber die besten Plätze sind begehrt - und werden sich auch schon mal gegenseitig weggeschnappt.
Letztlich finden sie aber alle ein schönes Plätzchen zum Chillen und Genießen. Auch für uns ist es ein Genuss, wenn wir sehen, wie wohl sie sich fühlen.
Alle 12 Hühner sind munter und wohlauf. Wir haben wirklich eine gute Phase mit ihnen. Clairchen und Babette haben sich bestens eingelebt. Clairchen ist ein wunderbar propperes Huhn geworden in der kurzen Zeit. Überhaupt ist die Stimmung gut in der Hühnergruppe. Sehr friedlich zur Zeit, wenn man von winzigen Hackereien absieht, die völlig harmlos sind.
Wir genießen die Harmonie und den Frieden der Gruppe. Ärgerlich nur für 11 Hühner, dass Dorothy den Trick raus hat, wie man den kleinen Zaun überfliegt, der unseren Garten vom Hühner-Grabeland trennt. Und sie verrät ihn nicht und genießt es ganz allein.
Da ein einziges Huhn kaum Schaden anrichten kann, lassen wir sie machen.
In den letzten Tagen hat der Winter hier noch einmal eine Schlussvorstellung gegeben. Es hat geschneit. Unsere Hühner finden den Schnee eher merkwürdig. Aber sie stapfen tapfer hindurch.
Schließlich legen sie sich aber doch zum Ausruhen an die von der Sonne gewärmte Hauswand.
Ein bisschen Winterstimmung in 4 Minuten.
Ich finde es immer ganz entzückend anzusehen, wie unsere Hühner laufen. Sie haben ganz verschiedene Gangarten, von gemütlich wackelnd über gestreckten Galopp bis hin zu halb-geflogen. Es war an der Zeit, mal ein Video unter der Gürtellinie zu machen. Kater Anton war auch dabei, inzwischen längst kein Winzling mehr, sondern ein stattlicher, flauschiger Kater.
Unsere "Jüngsten", Babette und Clairchen, entwickeln sich übrigens prima. Sie haben schon viele neue Federn bekommen und sind mittendrin in der Hühnerschar. Man kann sie am gelben und lila Ring erkennen.
Wochenlang hatten wir trübes Wetter und Regen. Heute genießen unsere Hühner in vollen Zügen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Es ist eine Wonne, ihnen dabei zuzusehen.