Donnerstag, 9. August 2018

Die Nässe nach dem Sturm

Eine Gewitterfront hat uns Sturm, Regen und eine schöne Abkühlung gebracht.
Während ich das kranke Dorchen vor dem Sturm herein geholt hatte, haben die anderen dem Wetter draußen getrotzt.
Sie sind dabei mächtig nass geworden, aber haben alles gut überstanden. Gleich nach Regen und Sturm gingen sie schon wieder - etwas feucht im Gefieder - ihren Alltagsgeschäften nach.

Das kranke Dorchen in ihrem Exil.

Agathe, etwas aufgebürzelt.

Gitte, schon wieder schick.


 Carölchen, nass, aber schon wieder am Buddeln.


Emmi, leicht ungehalten.
 
 


Und Riekchen, schon wieder munter und aktiv.

 

Die Ruhe vor dem Sturm

Dorchen geht es leider noch nicht besser. Weil für heute Nachmittag ein Unwetter angesagt ist, habe ich sie hereingeholt. Aber sie liegt draußen in ihrem Extra-Gehege und drinnen im Welpenstall nur still und rührt sich kaum. Wir machen uns Sorgen um sie. 😟

Den anderen Hühnern geht es sehr gut. Alle sind gesund und munter. Eben haben sie die etwas abgekühlte Luft genutzt, um aus ihrem Haselnussbusch-Exil herauszukommen und sich eine Runde in ihren Sandlöchern zu wälzen.
Aber kaum fällt der erste Regentropfen, stürmt die wasserscheue Bande an die Hauswand, wo es trocken bleibt.
(Es bliebe zwar auch in ihrem Stall und in ihrem überdachten Außenstall trocken, aber das ist irgendwie nicht so toll wie die Hauswand...)


 Hilfe, ein Regentropfen!!!

 Schnell weg!

Alle an der Hauswand.

Mittwoch, 8. August 2018

Ein "Zimmer" für Dorchen allein.

Dorchen ist krank. Sie hat kaum noch gefressen, aber Unmengen getrunken. Wir sind dann heute mit ihr bei der Tierärztin gewesen. Ganz klar ist nicht, was sie hat, aber es sieht nach einer Infektion aus.
Sie hat Antibiotika und ein bisschen Cortison bekommen.
Und sie muss für einige Tage getrennt von den anderen bleiben. Ich habe ihr darum im Garten mit einem Mobilzaun ein Stückchen abgeteilt, das direkt an das Revier der anderen grenzt. So ist sie zwar für sich, aber nicht einsam. Sie kann die anderen Hühner sehen und hören.
Ich hoffe, dass es ihr jetzt bald wieder besser geht.



Dienstag, 7. August 2018

Hitze un-frei...

Die Hühner halten sich immer noch relativ wacker, nur Dorchen leidet schon seit Tagen sehr unter der Hitze. Sie sitzt tief unter dem Haselnussbusch und rührt sich kaum noch - seit gestern auch nicht, wenn die anderen zur Fütterung flitzen.
Darum haben wir sie gestern Abend herein geholt, um zu gucken, was mit ihr ist, und um ihr ein bisschen Kühlung zu verschaffen.
Kaum war sie im kühleren Büro im Welpenstall, fing sie an, das Futter in der Schüssel zu picken. Plötzlich ging's wieder.
Heute Morgen in aller Frühe habe ich sie dann zum Munterwerden ein bisschen auf dem Rasen laufen lassen. Das lieben sie. Sie pickte herum und machte einen ganz guten Eindruck, also habe ich sie wieder zu den anderen gesetzt.
Heute Mittag sah sie dann wieder sehr k.o. aus. Sie ging auch wieder nicht zur Fütterung des Nachmittagsimbisses und bliebe unter dem Haselnussbusch hocken. Also habe ich sie wieder hereingeholt.
Kaum saß sie im Welpenstall im kühleren Büro, fing sie gleich wieder zu picken an. Es ist sehr deutlich, dass es die Wärme ist, die ihr zu schaffen macht.
Ich hoffe, dass ich sie noch die paar Tage über Wasser halte bevor es wieder etwas erträglicher wird.



Freitag, 3. August 2018

Sommerfrühstück

Unsere Hühner bekommen immer einen Teil Frischfutter, aber jetzt an den ganz heißen Tagen achten wir besonders darauf, dass viel frisches und wasserhaltiges Gemüse dabei ist. Hier das Frühstück von heute: Körner, Mineralgrit, Kohlrabiblätter, Tomaten, Gurke, Wassermelone und Mais.
Das sieht richtig appetitlich aus, finde ich. Die Hühner fanden das auch.


Montag, 30. Juli 2018

36° und es wird noch heißer...

Die andauernde Hitze macht den Hühnern jetzt doch sehr zu schaffen. Emmi und Dorchen hängen tagsüber sichtlich durch. Gitte läuft nur mit offenem Schnabel und leicht angehobenen Flügeln herum. Die Hühner tun mir leid, aber ich kann ihnen kaum Erleichterung verschaffen.
Wasser-Sprühnebel mögen sie nicht. Auch meine Versuche, ihnen mit einem nassen Handtuch und einem Ventilator kalte Luft zuzufächeln, haben nicht funktioniert. (Der alte "Klimaanlagen-Trick" für den Hausgebrauch.)
Immerhin bekommen sie viel frisches und feuchtes Extrafutter. Besonders kalte Wassermelone finden sie toll.
Hier ein paar Portraits von heute unter dem Haselnussbusch, der immer ihre Rettung ist. Carölchen und Gitte waren tief unter dem Busch verborgen. Die habe ich nicht erwischt.

Agathe, die noch recht gut mit der Hitze klar kommt. 

 

Riekchen, die den Kamm auch noch fest nach oben reckt.   


Emmi macht die Hitze sehr zu schaffen. Wir hoffen, dass sie noch weiter durchält.


Auch Dorchen leidet seit heute sehr und liegt nur tief unterm Haselnussbusch. Erst abends wird sie wieder munterer. 


Agathe ruht sich aus.
 

Als wir das Hühnerhaus kauften, haben wir auch eine extra Gitter-"Sommertür" dazu genommen, die für heiße Sommernächte gedacht ist. Im letzten Jahr haben wir sie nie gebraucht, aber jetzt war es nötig, dass nachts noch mehr frischere Luft in das Hühnerhaus kommt. Wir haben zwar an beiden Seiten vergitterte Fenster zum Lüften, die immer offen stehen, aber das reichte jetzt nicht mehr.





Freitag, 27. Juli 2018

In der Schattenwirtschaft

Es ist heiß und wird noch jeden Tag wärmer. Gestern waren es 36°, und heute sollen es 37° werden.
Die Hühner mögen das nicht mehr. Einige hecheln jetzt ein bisschen und alle ziehen sich in den tiefen Schatten des Haselnussstrauchs zurück. Da ist es für sie erträglich.




Sonntag, 22. Juli 2018

Sommerwonne im Schatten

Man kann es zur Zeit kaum glauben, dass wir in Norddeutschland leben. Es ist seit vielen Wochen fast ununterbrochen sonnig, warm und trocken. Sehr trocken!
So scharren die Hühner vor allem im staubigen Boden, was sie aber nicht sonderlich stört. Sie amüsieren sich ganz offensichtlich gut im Schatten. Und wir haben, wie immer, Spaß daran, so fröhliche Hühner zu erleben.




Mittwoch, 18. Juli 2018

Sommerzeit im Hühnergehege ist (bei uns) so ähnlich wie eine Kreuzfahrt...

Wir haben Urlaub! 😊
Endlich mal wieder Zeit, um ein kleines Hühnervideo zu drehen - und dabei die neue "Action-Cam" auszutesten. (Daher ist alles etwas wackliger als sonst.. Sorry!)
Also: Allen Hühnern geht es immer noch sehr gut. Sie genießen den Sommer in vollen Zügen. Und jeden Tag freuen sie sich auf den Nachmittags-Frische-Snack.


Sonntag, 17. Juni 2018

Kurzes Update: Allen Hühnern geht es gut!

Ich bin derzeit, neben der Arbeit, vorrangig mit der Welpenerziehung beschäftigt. Die Zeit für Hühnervideos fehlt dann leider.
Aber damit die Freundinnen und Freunde von Agathe bis Riekchen sich keine Sorgen machen müssen, gibt es ein kurzes Update.
Allen Hühnern geht es sehr gut und alle sind auch fröhlich und unternehmungslustig. Sie haben die letzten sonnigen Wochen in vollen Zügen genossen und nebenbei ihren "Berg" weiter abgetragen und zum Sandbad umfunktioniert.
Die Legeleistung lässt langsam nach, aber das stört uns nicht. Meist haben wir jetzt drei Eier am Tag und das genügt völlig. Wir haben Spaß an den Hühnern und daran, dass sie sich so fröhlich ihres Lebens freuen.

Hier drei Fotos von gerade eben. Hier alle sechs auf ihrem Berg, der nur noch ein Hügel ist. Agathe ist schon auf dem Weg zu neuen Abenteuern.


Und während die anderen fünf noch weiter im Bergbau tätig sind:

 
tummelt sich Agathe schon wieder irgendwo im Unterholz. 
Sie hält sich oft etwas abseits von den anderen auf.
 

Fortsetzung folgt. :-)


Montag, 21. Mai 2018

Ein Jahr mit unseren Hühnern - eine Bilanz

Heute vor einem Jahr sind unsere Hühner bei uns eingezogen. Damals sahen sie noch ziemlich jämmerlich aus.


Sie haben sich toll entwickelt in diesem Jahr. Nachdem wir in den ersten Monaten mit ein paar Schwächen zu kämpfen hatten, sind sie jetzt schon lange sehr stabil. Auch den ganzen Winter über hat sich keines erkältet.
Nur Berta ist leider vor einigen Monaten gestorben. Sie hatte schon länger mit manchen Schwächen zu kämpfen.
Emmi, die unsere Tierärztin im letzten Jahr sehr früh einschläfern wollte, weil sie so schwach und klapprig war, hat sich dagegen wunderbar entwickelt und erfreut sich ihres Lebens.

Wir sind ganz glücklich mit unserer kleinen Hühnerschar und können es jedem empfehlen, der dazu Lust hat, sich ein paar Hühner zu halten. Es ist, im Vergleich zum Vergnügen, nicht viel Arbeit.

Geärgert habe ich mich allerdings vor einiger Zeit über Zeitungsartikel, die Hühnerhaltung als "Müllschlucker" für Essensreste empfahlen. Das finde ich falsch, auch wenn es ok ist, wenn sie mal die restlichen Kartoffeln oder den restlichen Reis bekommen.
Aber unsere Hühner fressen, wie unsere anderen Tiere, immer gutes und artgerechtes Futter. Sie lohnen es uns mit Gesundheit und schönen Eiern jeden Tag.

Ich werde diesen Blog jetzt noch weiter führen, aber nicht mehr so regelmäßig wie bisher, sondern dann, wenn schöne Bilder oder besondere Ereignisse zu zeigen sind.

Hier nun ein kleiner Film von heute, ein Jahr nach dem Einzug.



Samstag, 12. Mai 2018

Der Berg ruft!

Unser netter Nachbar baut auf seinem Grundstück um. Dabei fällt eine Menge schöner Mutterboden an, der nicht mehr gebraucht und abtransportiert wird. Wir konnten uns zwei große Baggerschaufeln als Vergnügungspark für die Hühner abzwacken, die er mal eben über die Hecke gekippt hat. (Die Hühner und Katzen hatten wir natürlich vorher in Sicherheit gebracht!)

Jetzt amüsieren sich die Hühner völlig hingerissen "am Berg" und finden da so viel Würmer und Schneckchen, dass wir sie heute noch nicht "ins Bett" bringen konnten. Sie weigern sich einfach, vom Berg abzusteigen und in den Stall zu gehen. 😄 Gerade geht der Gatte zum dritten Mal Richtung Stall, um die Bagage "ins Bett" zu lotsen.




Dienstag, 1. Mai 2018

Transit

Heute war ein sehr stürmischer Frühlingstag. Inzwischen wissen wir, dass unseren Hühnern Wind und Sturm ziemlich egal sind. Sie gehen trotzdem immer nach draußen, halten sich dann aber gern an etwas ruhigeren Orten auf, z.B. vor der Ligusterhecke, auf dem "Transitweg" von ihrem Gehege zum extra Freilauf unter den Haselnussbüschen.
Da ist es fast windstill, und es gibt trotzdem immer etwas zu tun: