Sonntag, 26. August 2018

Fashionista

Die modebewusste Emmi wählt für die Herbst/Winter-Saison 2018/2019 die Trendfarbe "Espresso". Statt des hellen Blond wächst das neue Gefieder in diesem samtig dunklen Braunton nach. Sehr schick! 😍
Im Übergang sieht sie allerdings noch etwas zauselig aus...







Sonntag, 19. August 2018

Agathe und Emmi mausern sich...

Wie schon bei Berta, merken wir den Hühnern nicht an, ob und wie sie auf Dorchens Tod reagieren.
Einzig die Sitzordnung beim Schlafen muss wohl neu organisiert werden. Zur Zeit schlafen die Hühner nachts in den wunderlichsten Konstellationen auf den Stangen und in den Nestern.

Und dann mausern Agathe und Emmi. Seit einer Reihe von Tagen schon fliegen die Federn zunehmend durch den Stall und das Gehege. Das hat allerdings schon vor Dorchens Tod begonnen und ist eine ganz normale, regelmäßig auftretende Geschichte. Gefiederwechsel gehört auch bei Hühnern zum normalen Jahresrhythmus.



Dienstag, 14. August 2018

Dorchen ist gestorben

Unser Dorchen ist heute Nacht gestorben. Ich glaube, sie ist einfach herübergedämmert.

So sah Dorchen aus, als sie im Mai 2017 zu uns gekommen ist. Sie ist das Huhn vom Titelbild des Blogs. Das waren ihre ersten Blicke und Schritte in die neue Freiheit.



 Sie fand das Draußensein damals so schön, dass sie auch nachts lieber im Freien bleiben wollte. Eine Woche nach dem Einzug war sie abends verschwunden und nicht mehr aufzufinden. Als ich in der Morgendämmerung wieder nach ihr guckte, kam sie mir aus der Hecke entgegen und freute sich über ein frühes Frühstück.


Am nächsten Abend sah ich sie, wie sie sich wieder auf die Suche nach einem Platz für die Nacht machte. Aber eine zweite Nacht allein Draußen gab es nicht. Das war einfach zu gefährlich für ein unerfahrenes Hühnchen, das nichts von Mardern und Füchsen wusste.


Dorchen hat sich dann prima entwickelt. Sie war unser schwerstes Huhn und meistens recht ruhig und gemütlich. Nur Agathe konnte sie einfach nicht ausstehen ...
Wir sind traurig, dass Dorchen gestorben ist, aber immerhin war die zweite Hälfte ihres Lebens schön und frei.

 Adieu Dorchen.
 



Montag, 13. August 2018

Langsamer Abschied von Dorchen

Dorchen geht es nicht besser. Sie wird immer stiller und zurückgezogener. Die Medikamente haben ihr nicht geholfen. Es sieht jetzt nach einem Abschied aus.
Wir haben sie inzwischen wieder zu den anderen gesetzt. So ist sie nicht allein. Ab und zu geht sie noch langsam dahin, wo die anderen im Gehege sind und legt sich dazu. Aber dann zieht sie sich wieder ins Hühnerhaus zurück.
Sie bekommt jetzt zweimal am Tag ein Schmerzmittel, damit sie nicht leidet.
Abends sitzt sie ganz ruhig hinten auf der Stange, wenn die anderen dazu kommen und das abendliche Gegaakel veranstalten. Aber dann liegt sie während der Nacht ganz ruhig an ihre Hühnerschwestern angekuschelt.




Donnerstag, 9. August 2018

Die Nässe nach dem Sturm

Eine Gewitterfront hat uns Sturm, Regen und eine schöne Abkühlung gebracht.
Während ich das kranke Dorchen vor dem Sturm herein geholt hatte, haben die anderen dem Wetter draußen getrotzt.
Sie sind dabei mächtig nass geworden, aber haben alles gut überstanden. Gleich nach Regen und Sturm gingen sie schon wieder - etwas feucht im Gefieder - ihren Alltagsgeschäften nach.

Das kranke Dorchen in ihrem Exil.

Agathe, etwas aufgebürzelt.

Gitte, schon wieder schick.


 Carölchen, nass, aber schon wieder am Buddeln.


Emmi, leicht ungehalten.
 
 


Und Riekchen, schon wieder munter und aktiv.

 

Die Ruhe vor dem Sturm

Dorchen geht es leider noch nicht besser. Weil für heute Nachmittag ein Unwetter angesagt ist, habe ich sie hereingeholt. Aber sie liegt draußen in ihrem Extra-Gehege und drinnen im Welpenstall nur still und rührt sich kaum. Wir machen uns Sorgen um sie. 😟

Den anderen Hühnern geht es sehr gut. Alle sind gesund und munter. Eben haben sie die etwas abgekühlte Luft genutzt, um aus ihrem Haselnussbusch-Exil herauszukommen und sich eine Runde in ihren Sandlöchern zu wälzen.
Aber kaum fällt der erste Regentropfen, stürmt die wasserscheue Bande an die Hauswand, wo es trocken bleibt.
(Es bliebe zwar auch in ihrem Stall und in ihrem überdachten Außenstall trocken, aber das ist irgendwie nicht so toll wie die Hauswand...)


 Hilfe, ein Regentropfen!!!

 Schnell weg!

Alle an der Hauswand.

Mittwoch, 8. August 2018

Ein "Zimmer" für Dorchen allein.

Dorchen ist krank. Sie hat kaum noch gefressen, aber Unmengen getrunken. Wir sind dann heute mit ihr bei der Tierärztin gewesen. Ganz klar ist nicht, was sie hat, aber es sieht nach einer Infektion aus.
Sie hat Antibiotika und ein bisschen Cortison bekommen.
Und sie muss für einige Tage getrennt von den anderen bleiben. Ich habe ihr darum im Garten mit einem Mobilzaun ein Stückchen abgeteilt, das direkt an das Revier der anderen grenzt. So ist sie zwar für sich, aber nicht einsam. Sie kann die anderen Hühner sehen und hören.
Ich hoffe, dass es ihr jetzt bald wieder besser geht.



Dienstag, 7. August 2018

Hitze un-frei...

Die Hühner halten sich immer noch relativ wacker, nur Dorchen leidet schon seit Tagen sehr unter der Hitze. Sie sitzt tief unter dem Haselnussbusch und rührt sich kaum noch - seit gestern auch nicht, wenn die anderen zur Fütterung flitzen.
Darum haben wir sie gestern Abend herein geholt, um zu gucken, was mit ihr ist, und um ihr ein bisschen Kühlung zu verschaffen.
Kaum war sie im kühleren Büro im Welpenstall, fing sie an, das Futter in der Schüssel zu picken. Plötzlich ging's wieder.
Heute Morgen in aller Frühe habe ich sie dann zum Munterwerden ein bisschen auf dem Rasen laufen lassen. Das lieben sie. Sie pickte herum und machte einen ganz guten Eindruck, also habe ich sie wieder zu den anderen gesetzt.
Heute Mittag sah sie dann wieder sehr k.o. aus. Sie ging auch wieder nicht zur Fütterung des Nachmittagsimbisses und bliebe unter dem Haselnussbusch hocken. Also habe ich sie wieder hereingeholt.
Kaum saß sie im Welpenstall im kühleren Büro, fing sie gleich wieder zu picken an. Es ist sehr deutlich, dass es die Wärme ist, die ihr zu schaffen macht.
Ich hoffe, dass ich sie noch die paar Tage über Wasser halte bevor es wieder etwas erträglicher wird.



Freitag, 3. August 2018

Sommerfrühstück

Unsere Hühner bekommen immer einen Teil Frischfutter, aber jetzt an den ganz heißen Tagen achten wir besonders darauf, dass viel frisches und wasserhaltiges Gemüse dabei ist. Hier das Frühstück von heute: Körner, Mineralgrit, Kohlrabiblätter, Tomaten, Gurke, Wassermelone und Mais.
Das sieht richtig appetitlich aus, finde ich. Die Hühner fanden das auch.


Montag, 30. Juli 2018

36° und es wird noch heißer...

Die andauernde Hitze macht den Hühnern jetzt doch sehr zu schaffen. Emmi und Dorchen hängen tagsüber sichtlich durch. Gitte läuft nur mit offenem Schnabel und leicht angehobenen Flügeln herum. Die Hühner tun mir leid, aber ich kann ihnen kaum Erleichterung verschaffen.
Wasser-Sprühnebel mögen sie nicht. Auch meine Versuche, ihnen mit einem nassen Handtuch und einem Ventilator kalte Luft zuzufächeln, haben nicht funktioniert. (Der alte "Klimaanlagen-Trick" für den Hausgebrauch.)
Immerhin bekommen sie viel frisches und feuchtes Extrafutter. Besonders kalte Wassermelone finden sie toll.
Hier ein paar Portraits von heute unter dem Haselnussbusch, der immer ihre Rettung ist. Carölchen und Gitte waren tief unter dem Busch verborgen. Die habe ich nicht erwischt.

Agathe, die noch recht gut mit der Hitze klar kommt. 

 

Riekchen, die den Kamm auch noch fest nach oben reckt.   


Emmi macht die Hitze sehr zu schaffen. Wir hoffen, dass sie noch weiter durchält.


Auch Dorchen leidet seit heute sehr und liegt nur tief unterm Haselnussbusch. Erst abends wird sie wieder munterer. 


Agathe ruht sich aus.
 

Als wir das Hühnerhaus kauften, haben wir auch eine extra Gitter-"Sommertür" dazu genommen, die für heiße Sommernächte gedacht ist. Im letzten Jahr haben wir sie nie gebraucht, aber jetzt war es nötig, dass nachts noch mehr frischere Luft in das Hühnerhaus kommt. Wir haben zwar an beiden Seiten vergitterte Fenster zum Lüften, die immer offen stehen, aber das reichte jetzt nicht mehr.





Freitag, 27. Juli 2018

In der Schattenwirtschaft

Es ist heiß und wird noch jeden Tag wärmer. Gestern waren es 36°, und heute sollen es 37° werden.
Die Hühner mögen das nicht mehr. Einige hecheln jetzt ein bisschen und alle ziehen sich in den tiefen Schatten des Haselnussstrauchs zurück. Da ist es für sie erträglich.




Sonntag, 22. Juli 2018

Sommerwonne im Schatten

Man kann es zur Zeit kaum glauben, dass wir in Norddeutschland leben. Es ist seit vielen Wochen fast ununterbrochen sonnig, warm und trocken. Sehr trocken!
So scharren die Hühner vor allem im staubigen Boden, was sie aber nicht sonderlich stört. Sie amüsieren sich ganz offensichtlich gut im Schatten. Und wir haben, wie immer, Spaß daran, so fröhliche Hühner zu erleben.




Mittwoch, 18. Juli 2018

Sommerzeit im Hühnergehege ist (bei uns) so ähnlich wie eine Kreuzfahrt...

Wir haben Urlaub! 😊
Endlich mal wieder Zeit, um ein kleines Hühnervideo zu drehen - und dabei die neue "Action-Cam" auszutesten. (Daher ist alles etwas wackliger als sonst.. Sorry!)
Also: Allen Hühnern geht es immer noch sehr gut. Sie genießen den Sommer in vollen Zügen. Und jeden Tag freuen sie sich auf den Nachmittags-Frische-Snack.