Die eisige Kälte ist innerhalb weniger Tage in frühlingshafte Wärme umgeschlagen. Die Hühner genießen die Sonne - und den wieder eröffneten Extra-Pavillon, der ihren Bewegungsraum in der Stallpflicht fast verdoppelt.
Wir freuen uns, dass es ihnen trotz der Einschränkungen gut geht.
Sonntag, 21. Februar 2021
Frühlingserwachen
Sonntag, 14. Februar 2021
Freundinnen
(Ul)Riekchen und Tabby sind richtige Freundinnen. Von Anfang an sind die beiden ständig als Duo unterwegs. Auch nachts kuscheln sie immer zusammen, entweder auf einer Sitzstange oder in einem Legenest. Wo die eine ist, ist die andere nie weit. Absolut rührend! 💓
Sonntag, 7. Februar 2021
Blizzard
Schneegestöber und eisiger Sturm sorgen dafür, dass unsere Hühner keinen Schnabel aus der Tür stecken. Sie könnten nach draußen, aber sie verbringen den Tag im geschützten Stall.
Ypsi hat draußen keinen Stall, sondern nur einen Unterstand. Sie muss das Schneegestöber drinnen abwarten. Wir haben ihr einen Welpenstall ins Wohnzimmer gestellt, damit sie tagsüber nicht allein ist. Ypsi ist ein sehr geselliges Huhn.
Und unsere gefiederten Gäste draußen haben keinen warmen Unterstand, aber immerhin werden sie gut bewirtet.
Sonntag, 31. Januar 2021
Frost und Frust
Seit gestern wissen wir, dass die Stallpflicht für unsere Hühner noch einmal bis zum 15. April verlängert wird. Das ist für uns alle ein großer Frust.
Sonntag, 24. Januar 2021
Nahaufnahmen
Es war mal wieder an der Zeit, Fotos von unseren Schätzen zu machen. Ich finde sie nämlich wunderschön. 💓
Sonntag, 17. Januar 2021
Ypsi
Unserem jüngsten Huhn, Ypsi, geht es richtig gut. Trotz ihrer Gehbehinderung, mit der sie immer besser zurechtkommt, ist sie munter unterwegs. Sie ist auch ein sehr zutrauliches und plauderiges Huhn, mit dem man sich immer gut unterhalten kann. Ypsi, unsere Süße! 💓
Der zwitschernde Sound im Hintergrund ist übrigens die zahlreiche Spatzenschar in unserer Hecke.
Samstag, 2. Januar 2021
Trennungen und Neubeginn
In letzter Zeit wurde zusehends offensichtlich, dass mit unseren vier "Hühnern vom Penny-Markt", die Anfang November bei uns eingezogen waren, etwas grundsätzlich nicht stimmte. Drei von ihnen waren sehr still, standen nur herum und entwickelten sich kaum weiter. Auch ihre Kämme blieben winzig und recht blass. Nur die vierte, Ylva, die jetzt Ypsi heißt, war mobil und machte immer mehr den Eindruck der Entwicklung eines normalen Huhns.
Schließlich sind wir der Sache - mit Hilfe von Steffi und Julia von Rettet-das-Huhn, auf den Grund gegangen, und es zeigte sich, dass Xenia, Wilma und Vivi eine Entwicklungsverzögerung haben, die ihnen auf Dauer das Leben mit unseren anderen Hühnern unmöglich macht. Sie sind zu schwach und würden von den "Alten" heftig gepiesackt werden. Hühner sind da gnadenlos. Und da die Drei schlecht laufen können, könnten sie auch nicht fliehen.
Inzwischen gibt es eine Reihe von Junghühnern, die vor dem Einstallen aussortiert werden, die diese Verzögerung aufweisen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat herausgefunden, dass diese Tiere als Küken eine Enterokokken-Infektion durchlaufen haben, die sie nachhaltig geschädigt hat. Wie sehr sie sich noch entwickeln können, ist offen. Aber dass sie im Zusammenleben mit gesunden Hühnern keine Chance haben, ist klar.
Nun wird Saskia aus Hessen eine Gruppe von diesen "Kükis" zusammenstellen, die bei ihr einen eigenen Stall und ein eigenes Revier haben werden.
Und so sind Vivi, Xenia und Wilma gestern nach Hessen umgezogen. Eine Reihe von Hühnern sind in einer Fahrkette von Hamburg bis Hessen gefahren. Thomas ist von uns aus bis Göttingen gefahren. Am Rasthof Allertal hat er zu unseren noch vier Körbe aus Hamburg übernommen, dann noch drei Körbe in Hannover. In Göttingen hat Saskia dann die Hühner übernommen. 7 davon kommen jetzt in die neue "Küki"-Gruppe, dazu hat sie noch einen Pflegefall bekommen. Die anderen Pfleglinge sind zu Irene gezogen, die sich in Kassel an der Autobahn mit Saskia getroffen hat, um ihre Hühner zu übernehmen.
Thomas sagt, ich soll hier unbedingt erwähnen, wie gut diese organisierte Fahrkette von Rettet-das-Huhn geklappt hat. Alle Fahrenden waren pünktlich mit den Hühnern an den vereinbarten Übergabepunkten. Alles ging absolut reibungslos und freundlich über die Bühne.
Und alle Hühner sind wohlbehalten in ihrem neuen Zuhause angekommen.
Mir ist die Trennung von Vivi, Xenia und Wilma sehr schwer gefallen, aber ich musste einsehen, dass wir nicht die Möglichkeit haben, ihnen hier ein eigenes Hühnerhaus und ein eigenes Revier einzurichten.
Und Ypsi, die jetzt hier allein ist, kommt überraschend gut klar. Sie hat nun ein kleines Tages-Revier neben der Voliere mit den anderen, und da geht es ihr recht gut. (Nachts schläft sie weiterhin im Welpenstall in einem Dachzimmer im Haus.) Sie ist jedenfalls ganz munter und mobil.
(Nach dem "Dreharbeiten" wird das Revier von Ypsi übrigens immer wieder Stallpflichtgerecht mit einer transparenten Plane abgedeckt. Nur zum kurzen Filmen ist das so offen.)
Freitag, 1. Januar 2021
Frohes Neues Jahr - mit einem niedlichen neuen Ritual
Wir haben immer noch Stallpflicht. Offenbar als willkommene Abwechslung im öden Volierenalltag, haben sich die Hühner etwas Neues angewöhnt.
Sonntag, 20. Dezember 2020
Gepflegte Langeweile am 4. Advent - und Agathe ist wieder obenauf
Unseren alten Hühnern geht es in der Stallpflicht immer noch erstaunlich gut. Sie sind munter und gesund. Vor allem Agathe hat mit ihren immerhin 5 Jahren und nach einer heftigen Mauser zu ihrer alten Form zurückgefunden. Sie hat ein schönes neues Gefieder und plappert wieder wie eh und je.
Leider sieht es mit unseren vier jungen Pfleglingen anders aus. Sie sind alle noch da, wohnen separat, aber sie verändern sich kaum. Es hat sich in der Zwischenzeit herausgestellt, dass sie als Küken eine schwere Infektionskrankheit überwunden haben und vielleicht ein Leben lang Pflegefälle bleiben. Wenn sie so schwach und eingeschränkt bleiben, werden wir sie nie mit unseren "Alten" vergesellschaften können. Dann werden sie wohl in eine andere Pflegestelle umziehen müssen, da wir nicht die Möglichkeit für ein dauerhaftes zweites Hühnerrevier im Garten haben.
Im Moment warten wir noch ab.
Sonntag, 29. November 2020
1. Advent - mit Stallpflicht
Allen Hühnern geht es aktuell gut. Wenn man mal davon absieht, dass unsere jüngsten Pflegis sich noch entwickeln müssen.
Aber die "Alten" im Stall sind alle munter, auch wenn sie den 1. Advent in der Voliere verbringen müssen.
Sonntag, 22. November 2020
Stallpflicht-Impressionen
Im Augenblick kommen unsere Hühner mit der Stallpflicht noch sehr gut zurecht. Sie sind jedenfalls ganz entspannt, auch wenn sie nicht einsehen, warum sie nicht mit uns durch die Volierentür hinaus gehen können.
In dieser Woche war es die ganze Zeit so windig bis stürmisch, dass wir den Pavillon erstmal wieder abdecken mussten. Der wäre sonst vielleicht davon geflogen. Sobald sich der Wind beruhigt, erweitern wir dann wieder.
Aber wir haben unseren "Alten" einen kleinen Abenteuerspielplatz gebaut. Die dicken Äste gefallen ihnen, und vor allem Tabby und Ulrike hängen den ganzen Tag irgendwo oben herum.
Unsere vier Neuzugänge sind tagsüber in "Hildesheim" (dem kleinen Extrastall bei uns im Garten, den wir mal für die kranke Hilde besorgt hatten.)
Sie sind tatsächlich "Pflegis", ganz anders als gesunde Hühner. Sie sind sehr still, bewegen sich wenig, und brauchen offenbar viel Zeit, um sich wie normal-gesunde Hühner zu entwickeln. Aber wir hoffen, dass sie das alle schaffen. Von uns aus kriegen sie so viel Zeit wie sie benötigen.
Sonntag, 15. November 2020
Lockdown - Es herrscht Stallpflicht
Seit zwei Tagen herrscht bei uns Stallpflicht, weil die Vogelgrippe in Norddeutschland ausgebrochen ist.
Das bedeutet, dass die Hühner nicht mehr im offenen Gelände laufen dürfen, sondern nur noch in Räumen, die nach oben geschlossen sind und zu den Seiten so abgedichtet, dass es keinen Kontakt zu Wildvögeln geben kann.
Wir haben ja zum Glück schon die Voliere am Stall, in die sie gehen können. Und dazu haben wir noch einen Pavillon an die Voliere angebaut, so dass sie etwas mehr Platz haben.
Mindestens bis Ende Januar 2021 ist jetzt Stallpflicht. Eine lange Zeit, aber wir versuchen, es den Hühnern so erträglich wie möglich zu machen.
Sonntag, 8. November 2020
Vier Hühner vom Penny-Markt
In Schleswig-Holstein sind wieder junge Hühner vor der Einstallung aussortiert worden, weil sie zu schwach oder verletzt waren. "Normalerweise" würden sie sofort getötet, aber dieser Bauer gibt die schwachen Tiere an "Rettet-das-Huhn" ab.
11 davon sind heute mit einer Transportkette Richtung Hannover gefahren. Ich habe sie in Hamburg übernommen. Vier sind bei uns eingezogen: Vivi, Wilma, Xenia und Ylva.
Alle sind unterschiedlich leicht gehbehindert, aber sehr niedlich. Wir freuen uns, dass sie zu uns kommen und hoffen, dass sie im Laufe der Zeit kräftiger werden und besser laufen können.


