Samstag, 25. April 2020

Olivia geht "ins Bett"

Olivia geht es schon wieder ziemlich gut. Aber weil sie nach der OP in der letzten Woche noch genesen muss, hat sie eine sehr spezielle Weise, "ins Bett" zu gehen. 😊


Montag, 20. April 2020

Sorgenhühner und eine Beerdigung

Im Moment haben wir eine schwierige und traurige Phase mit unseren Hühnern. Olivia und Queenie sind beide sehr krank - eine Folge der Ausbeutung ihrer Körper in der Legefabrik.

Und Irmi ist in dieser Woche ganz plötzlich gestorben. Auch von ihr wusste ich seit 10 Tagen, dass sie den Bauch voller Tumore hat. Sie hatte sich mit Medikamenten gut wieder erholt und war ganz munter gewesen. Aber dann plötzlich am Donnerstag Morgen baute sie rasant ab und starb wenige Stunden später unter einem Rosenbusch.

Olivia ist am Dienstag in der Tierklinik operiert worden. Sie hatte den ganzen Bauch voller Schichteier, die sich entzündet hatten und ihr große Schmerzen bereiteten.
Es gab nur die Optionen Operation oder Einschläfern. Wir haben uns für Operation entschieden.
Sie hat die OP überstanden und erholt sich jetzt ganz langsam. Ihr ist der komplette Legedarm entfernt worden, weil der schon zu kaputt war. Sie ist noch nicht über den Berg, aber sie hat jetzt wieder eine Chance weiterzuleben.

Schlimmer sieht es für Queenie aus. Ich hatte sie zur Untersuchung mitgenommen als ich Olivia aus der Klinik abholte. Auch Queenie hat, wie ich befürchtet hatte, Schichteier im Bauch, die sich nicht mehr von alleine lösen. Aber bei der Untersuchung hat die Ärztin festgestellt, dass sie zahlreiche Tumore in der Leber hat. Ihre Chancen auf eine gelingende Operation sind nicht groß.
Aber wir werden es wohl dennoch versuchen, denn ohne OP hat sie nur noch große Schmerzen in einem sehr kurzes Leben vor sich.

Diese Erscheinungen sind weit verbreitete Erkrankungen bei den Legehennen. Auch Carölchen hatte Tumore in der Leber und im Bauch und sicher auch Hilde und Loretta. Sie alle sind daran gestorben.
Die brutale Ausbeutung der kleinen Körper in den Legefabriken bleibt nicht ohne Folgen für die Tiere.
Sie erleben entweder Pest oder Cholera. Entweder werden sie mit nur 18 Monaten geschlachtet ohne je ein richtiges Hühnerleben gehabt zu haben - oder sie leiden irgendwann danach, wenn sie noch ein neues Zuhause finden, an den Spätfolgen der Ausbeutung ihrer kleinen Körper: Legedarmentzündungen, Schichteier und Tumore sind an der Tagesordnung.
Alles sehr schmerzhaft für die Tiere und alles Folge ihres Lebens als "Nutztiere".

Aber für die Monate oder wenigen Jahre, die sie in der Zwischenzeit noch richtig gut leben können, lohnt es sich, diesen Tieren ein Hühnergerechtes Zuhause zu geben.

Heute mal zwei Videos in Moll.



Als unser Riekchen im letzten Jahr eingeschläfert werden musste, ist mir das furchtbar schwer gefallen. Mein Gefühl war, dass es eigentlich noch nicht an der Zeit gewesen wäre, aber Riekchen hatte einfach keine Kraft mehr und konnte sich kaum noch bewegen, obwohl ihr Herz beim Einschläfern lange nicht aufhören wollte zu schlagen, was mich sehr traurig machte. Als hätte sie nicht gehen wollen....
Nachdem ich das erlebt hatte, konnte ich mich mit ihrem Sterben nicht gut abfinden. Nach einer Weile habe ich einen kleinen Gartenstecker für ihr Grab gekauft, der mit einem winzigen Solarpanel verbunden ist. Jetzt leuchtet nachts immer ein kleines Licht auf Riekchens Grab und auf unserem "Hühnerfriedhof".
Das ist ein bisschen tröstlich für mich.



 Irmi war seit Januar 2019 bei uns. Sie war ein niedliches und sanftes Huhn. Und sie hatte witzige Angewohnheiten. Von einer davon habe ich vor einiger Zeit erzählt.
Darum endet dieser Blogeintrag mit einem fröhlichen Video aus der glücklichen Lebenszeit von Irmi.



Dienstag, 7. April 2020

Trio

Unsere drei Neuen sind einfach unzertrennlich. Wo sie gehen und stehen, sind sie zusammen. Auch wenn sie durch den Garten streifen. Es ist absolut rührend, dieses vertraute und friedliche Trio zu erleben.


Sonntag, 29. März 2020

Schneegestöber

Ende März noch einmal ein halber Tag mit Schneegestöber. Die Hühner finden es nach all den schönen Sonnentagen eher nur so mittelgut...





Samstag, 21. März 2020

Ein Haufen Hühnerwonne

Heute genießen unsere Drei ein Sandbad im Erdgeschoss von Hildesheim.
Es ist rührend, sie so genüsslich zu sehen. 💓


Mittwoch, 18. März 2020

Flauschis

Man kann fast zugucken, wie unseren drei neuen Hühnern die Federn nachwachsen. Das ist eine wahre Wonne. Es geht ihnen rundum gut und sie genießen die Sonne und die neuen Freiheiten.




Sonntag, 1. März 2020

Auf Tuchfühlung

Unsere drei neuen Hühner haben die "Alten" zum ersten Mal ohne einen Zaun dazwischen getroffen. Das lief für Hühnerverhältnisse ziemlich normal ab. Denn da gehört das Klären von Machtverhältnissen in der Hackordnung dazu. Die Neuen müssen ihren Platz finden. Und der ist meist weit unten in der Hackordnung.


Carölchens letzter Tag

Nun mussten wir vorgestern auch Carölchen schweren Herzens gehen lassen. Das Laufen fiel ihr sichtlich schwerer, sie mochte kaum noch fressen und hatte offfenbar starke Schmerzen. Ich habe in der Tierklinik zwar ein Schmerzmittel für sie bekommen, aber das wirkt ja nur begrenzt.
In den letzten Tagen stand sie sehr oft still und aufgeplustert herum und mochte am letzten Tag gar nicht mehr aus dem Stall kommen. Es war also an der Zeit...
Ich habe sie nachmittags noch ein bisschen zu den anderen gesetzt, und dann sind wir gegen Abend zur Ärztin gefahren. Carölchen ist dort ganz sanft und friedlich gestorben.

Dieser Abschied fällt uns sehr schwer, denn Carölchen, die eines unserer ersten Hühner war, hat uns fast drei Jahre lang sehr viel Vergnügen bereitet. Sie war pfiffig und eigenständig, ist allein - oder zusammen mit ihrer Gefährtin Riekchen - liebend gerne aus dem Revier ausgebrochen und auf Wanderschaft gegangen.
Sie hatte immer ihren eigenen Kopf, wir haben oft über ihre Aktionen gelacht, und sie war außerdem besonders hübsch. Wir hatten sie einfach sehr lieb.

Das war an ihrem letzten Tag:

Sie war immer umgeben von den anderen. 

Vor allem immer nahe bei Agathe, ihrer Freundin.
 

Aber oft stand sie auch still und hatte sichtlich Schmerzen.
 

Sie war bis zum Schluss ein wunderschönes und tapferes Huhn! 
 

Und so war Carölchen in ihren besten Tagen, und das waren zum Glück 
fast alle in den knapp drei Jahren bei uns!

Adieu, unser liebes und pfiffiges Carölchen!




Sonntag, 23. Februar 2020

Julia ist gestern gestorben

Gestern ist Julia (meist Julchen gerufen) gestorben. Ohne jedes Anzeichen, dass es ihr vorher schlecht gegangen wäre. Sie war morgens wie immer.
Nachmittags haben wir sie vermisst, weil nur 8 Hühner in unseren Garten stürmten als wir das Zwischentor öffneten. Das war völlig ungewöhnlich.
Wir fanden Julia tot unterm Rhododendron. Sie ist einfach aus dem Leben heraus gestorben.
Julia war seit Januar 2019 bei uns. In dieser Zeit war sie nie krank und immer gut drauf. So hatte sie wenigestens ein richtig gutes Jahr nach den Hühnerfabrik-Zeiten.
 


Im letzten Mai war ihr ein Video gewidmet. Da kann man gut sehen, wie munter sie war.


Fly free, kleine Julia!

Sonntag, 16. Februar 2020

Vorfrühlings-Wonne

Gestern war ein ungewöhnlich warmer Februar-Tag. Unsere Hühner haben das milde Wetter und die Sonne sehr genossen.



Samstag, 8. Februar 2020

Die Ruhe vor dem Sturm "Sabine"

Morgen soll der Sturm "Sabine" übers Land ziehen. Das würde das kleine Kunststoff-Gewächshaus für Draußen unserer drei Neuen sicher nicht aushalten. Also haben wir es abgebaut.
Bei der Gelegenheit durften die Drei zum ersten Mal frei durch den Garten stromern. Das fanden sie ziemlich gut.
Übrigens glaubt man gar nicht, wie einem kleine Hühner nochmal extra ans Herz wachsen, wenn man mit ihnen unter einem Dach lebt, ihnen Pullover an- und auszieht und sie zweimal am Tag nach draußen und wieder herein trägt. Sie sind so niedlich und zart - und auch so zutraulich inzwischen.
Absolut rührend! 💓


Sonntag, 2. Februar 2020

Rainy Day

Wir haben zur Zeit fast ständig regnerisch trübes Wetter. Die Hühner nehmen das ziemlich gelassen.
Immerhin macht der Regen den Boden schön weich und matschig. Gut zum Buddeln!



Donnerstag, 30. Januar 2020

Loretta ist gestorben

Seit einigen Tagen ging es Loretta nicht gut. Trotz der Behandlung durch die Ärztin wurde es nicht besser, sondern immer noch schlechter.
Gestern haben wir Loretta dann gehen lassen. Sie ist bei der Tierärztin ganz ruhig und friedlich auf meinem Schoß gestorben.

Genau ein Jahr war Loretta bei uns. Am 27. Januar 2019 war sie eingezogen.
Loretta hatte den putzigsten Bürzel aller Hühner. Sie trug ihn oft hochgereckt wie einen kleinen halbrunden Fächer. Loretta war immer ganz am Ende der Hackordnung, konnte sich aber trotzdem wehren, wenn es nötig war.
Immerhin ein ganzes Jahr lang hatte sie noch ein schönes Hühnerleben.