Sonntag, 1. September 2019

Riekchen geht es nicht gut

Heute kein fröhlicher Beitrag von unseren Hühnern. Unserem Riekchen geht es nicht gut. Sie ist schwach und wir sind nicht sicher, ob sie sich noch einmal fängt oder ob es weiter abwärts geht.
Sie mag immer noch gerne fressen, das ist immerhin ein gutes Zeichen, aber ansonsten ist sie wesentlich schwächer als normal. In der Klinik war ja schon deutlich geworden, dass sie viele kleine Tumore in der Leber hat, aber da hatten wir noch Hoffnung, sie noch eine Weile bei uns zu haben. Es ist jetzt doch sehr schnell bergab gegangen.
Wir haben sie tagsüber immer mal in unserer Nähe, um sie zum Futtern zu animieren, damit sie nicht noch schwächer wird.
Wir gucken, wie es ihr geht. Solange sie noch Lebensmut hat, mit Wonne frisst und trinkt, und wir nicht den Eindruck haben, dass sie Schmerzen leidet, bleibt sie bei uns und wird betüdelt.


2 Kommentare:

  1. Oh je, das klingt nicht gut. Immerhin ist sie sehr zutraulich und lässt sich gerne betüdeln.

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  2. Nein, das klingt nicht gut, und es ist auch sehr traurig, unser klügstes und schönstes Huhn so schwach zu sehen.
    Aber ich finde, jedes Wesen hat ein Recht auf eine ganz schwache letzte Lebenszeit, wo es nur liebevoll betüdelt werden kann.
    So lange Riekchen lustvoll frisst, sich noch für ihre Umgebung interessiert und keine schlimmen Schmerzen leidet, kann sie bleiben und wird umsorgt.
    Erst wenn sie keinen Lebensmut mehr hat und große Schmerzen leidet, lassen wir sie gehen. Aber so ist es im Augenblick noch nicht. Wir leben von Tag zu Tag.

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