Sonntag, 26. November 2017

Massenausbruch im November

Im Moment haben wir meistens trübes und usseliges Wetter. Es regnet viel und ist oft ungemütlich.
Da ist nicht so viel los im Hühnerrevier.
Heute aber haben vier Hühnis die Gelegenheit eines Lochs in der Hecke zum Ausbruch in unbekannte Welten außerhalb unseres Gartens genutzt - und sich bestens amüsiert.



Freitag, 17. November 2017

Die Hühnchen ins Trockene bringen

Wir haben ein Dach auf der Außenvoliere angebracht. Jetzt haben die Hühnchen tagsüber immer ein trockenes und helles Plätzchen zum Futtern. Endlich kein Regen mehr in den Trögen.
Außerdem können sie dann auch in Stallpflicht-Zeiten nach draußen, denn dann gibt es nur die Auflage, dass ein Außengehege überdacht sein muss.
Langsam, aber sicher, wird alles fertig.


Dienstag, 14. November 2017

Es werde Licht!

Es wird Winter. Damit wir bei starkem Frost die Möglichkeit haben, unseren Hühnchen etwas Wärme zu geben und dafür eine Wärmelampe installieren können, muss Strom ins Hühnerhaus. Also hat Thomas bis zum Hühnerstall einen Graben für das Erdkabel gebuddelt. Tief genug, dass kein Frost dran kommt.




Ein Nachbar kam vorbei und fragte, was das denn werde. Als ich sagte, dass wir Strom zum Hühnerhaus legen wollen, meinte er, dass die Hühner dann wohl auch WLAN bekommen. 
Na klar, und wir bekommen dann jeden Morgen Ei-Mails von den Süßen.  😄

Heute hat der Elektriker das Kabel verlegt. Bei der Gelegenheit gab es dann auch gleich eine kleine Lampe in den Hühnerstall. Dann haben sie im Zweifel im Winter mal etwas länger Tageslicht und können noch ein bisschen fressen. Das tun sie nämlich nicht im Dunklen.
So wurde es dann heute Abend mal testweise Licht im Hühnerstall. Es ist übrigens ein ganz angenehmes Licht. Hell, aber nicht grell. Das zweite Foto täuscht ein bisschen.




Fehlt jetzt nur noch die Wärmelampe. Dann kann der dunkle Winter kommen.


Samstag, 11. November 2017

Agathe mausert sich

Der Herbst ist bei Hühnern Mauserzeit.
Ich hatte gehofft, dass unsere Hühnchen, die seit kurzem erst Federn haben, in diesem Jahr auf die Mauser verzichten. Ausgerechnet in der kalten Jahreszeit! Besser wäre doch der Sommer, wo es warm genug ist. Aber Hühnernaturen haben ihre eigenen Gesetze.
Und Agathe ist nun mittendrin in der Mauser. Wo sie geht und steht, verliert sie Federn. Wie Blätter vom Baum, fallen sie einfach von ihr ab. Weil sie von Anfang an das dichteste Gefieder hatte, fällt es bei ihr zum Glück nicht so auf. Aber die vielen weißen Flecken im Gefieder und der ausgefranste Bürzel sind doch gut zu erkennen.




 

Sie frisst auch nicht so gut zur Zeit. Gerade jetzt, wo es kälter wird, und die Hühner Energie brauchen. Aber von Hühner-Freundinnen habe ich mir sagen lassen, dass Hühner in der Mauser wunderlich werden, weniger fressen, zurückgezogen sind und sich enfach nicht richtig wohl fühlen. Das Ganze soll drei bis vier Wochen dauern, und dann sind sie wieder die Alten. Na dann, warten wir's ab.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Die Ruhe nach dem Sturm

Das Sturmtief "Herwart" bescherte uns eine windige Nacht und einen stürmischen Morgen. Gegen Mittag ließ der Wind nach, und die Hühnis, Kater Momo und ich genossen die sonnige Ruhe nach dem Sturm.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Sonntagsausflug im Herbst

Zur Zeit ist oft ziemlich scheußliches Wetter. Regnerisch und kühl. Um unsere Hühnchen bei Laune zu halten, spendieren wir ihnen abends immer mal einen Ausflug in den wilden Teil des Gartens. Das finden sie ziemlich klasse. Umso mehr wenn dann sogar mal die Sonne scheint.
Und dann taucht die Bande plötzlich auch mal vor der Terrassentür auf. 😄



Sonntag, 15. Oktober 2017

Total verkalkt

Das Problem Nr. 1. bei der Hühnerhaltung sind die roten Vogelmilben. Weil wir große Spatzenschwärme im Garten haben, die immer wieder auch Milben übertragen, ist Vorbeugung angesagt.
Heute habe ich den Hühnerstall gekalkt, auch das ist eine Vorbeugungsmaßnahme.
Erstmal den Stall säubern.


Dann die Kalkfarbe, die in Pulverform in dem kleinen Eimer ist, mit Wasser anrühren und quellen lassen.


Anschließend einmal rundum witschern. So lange die Kalkfarbe noch feucht ist, sieht sie noch ein bisschen transparent aus.


So sieht es nach dem Trocknen und Einstreu verteilen aus. 


Die Hühnis haben derweil die günstige Gelegenheit genutzt, dass ich das kleine Tor zu unserem Garten offen gelassen habe und haben einen Massenausbruch veranstaltet. Das fanden wir aber eher lustig und haben sie laufen lassen. 😄








Wenn die Hühnis erst mal im wilden Teil unseres Gartens sind, können sie sich kaum losreißen und ich muss sie irgendwann nach Hause in ihr Revier zurück leiten. Das geht am besten mit einem Rechen. Damit bugsiere ich die kleine Schar vorsichtig nach Hause. Das geht ganz gut. 


So trudeln sie dann langsam und etwas unwillig wieder im Hühnergehege ein. 
 

Ihren weißen Stall fanden sie höchst merkwürdig. Der wurde beim Schlafengehen von allen ausgiebig begaakelt.




Samstag, 7. Oktober 2017

Ei-nsichten

Eine Freundin, die den Blog liest, fragte mich vor ein paar Tagen, ob die Hühner eigentlich immer noch Eier legen. Als Antwort gibt es einen Blogb-ei-trag dazu. 😊

Ja, sie legen immer noch Eier. Sie können gar nicht anders. Sie sind so gezüchtet worden, dass alle Energie nur immer in Eier umgewandelt wird, so lange es irgendwie geht.
Sie sind in der Fabrik ausgemustert worden, weil die Legeleistung nach spätestens 18 Monaten Höchstleistung nachlässt. Aber sie legen weiter.
Bei uns zwischen vier und sechs Eiern am Tag. Meist fünf. Sieben noch nie. Ich weiß aber nicht, welches Huhn gar nicht legt. Auf den Nestern sitzen alle immer mal.

Heute war ein seltener 6-Ei-Tag.


Fast immer legen sie die genormten Eier Größe M, um 65 Gramm. 
Aber es gibt auch immer mal wieder Ausreißer nach oben und nach unten. 


Und dann legen sie von Zeit zu Zeit ganz anders geformte Eier. Hier zum Beispiel eines von letzter Woche, mit ganz faltiger, harter Schale. So lange das nur eine Ausnahme ist, macht das nichts. Für die Ei-Qualität ist es ohnehin egal wie die Schale aussieht. 


Andere seltene Ausreißer sind die sogenannten "Windeier". Da ist die Schale dünn wie eine feine Haut. Ich habe kein Foto davon, weil die Eier im Nest meist schon kaputt gehen. 
Das hier ist ein Foto aus dem Internet von einem Windei. Auch für Windeier gilt, dass das mal vorkommen kann. Wenn es regelmäßig vorkäme, hätte das Huhn entweder Kalkmangel oder ein Problem mit dem Legedarm und müsste vom Doc behandelt werden. Das hatten wir bisher aber noch nicht.


Wenn wir die Eier eingesammelt haben, bekommen sie mit Lebensmittelfarbe einen Datumsstempel. So behalten wir immer die Übersicht über das Alter der Eier.



Zum Schluss kommen sie in Eierkartons und werden später gerecht verteilt. 
Einen Teil davon bekommen die Hühner als Rührei,  weil das groß und stark macht. Dazu nehme ich meist die ulkig geformten Eier oder welche, die ein bisschen beschmutzt sind außen. Einen Teil behalten wir selbst und essen sie mit großem Genuss.
Und einen Teil verschenken wir an liebe Freundinnen und Freunde.






Dienstag, 3. Oktober 2017

Drei Mädelz auf Abwegen

Damit die Hühner außer ihrem Areal noch mehr Auslauffläche haben, gibt es einen mobilen Zaun, der in die hinteren Tiefen des Gartens führt. Da kann huhn so schön scharren und nach Würmern und Käfern picken.
Aber ein mobiler Zaun ist halt mobil und da findet sich doch leichter mal ein Eckchen, wo man durchschlüpfen kann, um die wirklich interessanten Orte zu checken....


Samstag, 30. September 2017

Samstag ist Badetag

Es wird spürbar Herbst. Draußen ist es ungemütlich und regnerisch. Die Hühner tun mir ein bisschen leid, weil sie Regen und Kälte nicht so gerne mögen.
Zum Glück gibt es diesen Platz unter dem Dachüberstand, wo es immer schön trocken bleibt. So wird das samstägliche Sandbad nicht zum Schlammbad und meine süßen gefiederten Wildschweine haben es gemütlich. 😊


Mittwoch, 27. September 2017

Zwischenruf: Sie sind noch alle da und wohlauf!



Liebe Mitlesende,
zur Zeit schaffe ich es nicht, im Blog zu schreiben. Es passiert bei den Hühnis auch gerade nicht viel, und leider ist das Wetter auch nicht so schön, um Fotos zu machen..
Aber es geht allen Hühnern gut, und ich werde vermutlich am Wochenende wieder posten.
Also keine Sorge: Hier ist alles ok, und der Blog wird auch wieder weitergehen.

Das Schild da oben hängt jetzt an der Tür zum Hühnergehege. Sicher ist sicher... 😊

Samstag, 16. September 2017

Die Verwandlung

Manchmal kann ich es selbst kaum glauben, wie sich mein kleines Riekchen verändert hat. So sah sie Ende Mai aus. Das oberste Foto ist ihr allererster Schritt aus dem Hühnerstall ins Grüne. Nach 18 Monaten Lebenszeit die erste Begegnung mit Licht, Luft, Erde und Gras.



Sie brauchte am Anfang manchmal sogar kleine Hühnerpullis, um kalte und regnerische Tage zu überstehen.



Alles war für sie neu.


Wenn sie sich damals sonnte, sah das schon ein bisschen bizarr aus. Ab Minute 01:00 sind das Riekchen und Emmi:


Einmal war sie sehr krank und musste sogar am Kropf operiert werden.


Und so sieht sie heute aus. Ich bin entzückt, wenn ich sie so sehe und freue mich immer wieder daran.


Sie muss sich auch neben dem hübschesten Hühnerpopo der westlichen Welt, dem von Agathe, nicht mehr verstecken. Sie ist hintenrum auch sehr schön plüschig geworden.



Mein Riekchen. Ein tolles und tapferes Huhn. Zu Recht von Anfang an die Chefin der Hühnerschar.



Mittwoch, 13. September 2017

Hühner im Sturm

Sebastian ist über das Land gefegt. Stärker als wir erwartet hätten. Aber die Hühner haben den Wind lässig weggesteckt. Ich hatte heute früh erst überlegt, ob ich die sichere Voliere geschlossen lasse, aber dann hatte ich das Gefühl, dass die Hühner schon wissen, was zu tun ist. Und so war es. Sie haben sich immer dicht an der Hecke gehalten und sich lässig durchpusten lassen. Kein Problem.